Kirchen
07.03.2018: Den Namen verdankt die Kirche ihrer Lage an einem alten Stadttor zur Sandgasse, das heute die südliche Eingangspforte zur Fussgängerzone von Aschaffenburg bildet. Ihre Bedeutung bezieht die Sandkirche jedoch von einem Gnadenbild, das sie noch immer zur vielbesuchten Votivkirche macht – einer Pieta, die wohl aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt. Auf wundersame Weise soll die hölzerne Skulptur im Boden unter einer weissen Lilie aufgefunden worden sein. Ob auf gefährlicher Wanderschaft, bei Kriegsgefahr oder in Pestzeiten – von weitum wandten sich die Menschen an das Gnadenbild, selbst aus entlegensten Spessartdörfern brachten Pilger Spenden herbei für eine erste Kapelle, die dann Mitte des 17. Jahrhunderts vergrössert wurde. Der Turm stammt noch aus dem Jahre 1381 und war ein ehemaliger Torturm der Sandpforte. 1757 schliesslich hat man das heutige Gotteshaus eingeweiht, das Gläubige und kunsthistorisch Interessierte gleichermassen anzieht:

Die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul ist eine unsymmetrische, zweischiffige Hallenkirche. Seit 2015 ist St. Peter und Paul die Pfarrkirche der neu gegründeten Pfarrei St. Peter und Paul Rheingau. Erste Spuren eines frühen Kirchenbaues aus dem 10. Jahrhundert wurden bei Bauarbeiten und Grabungen 1933/34 entdeckt, im 12. Jahrhundert folgte ein romanischer Bau. Der Baubeginn der heutigen Kirche lag möglicherweise im Jahr 1305. Gegen 1420 begann eine Erweiterung der Kirche nach Süden mit einem neuen Seitenschiff. Nach einem Blitzschlag 1683 brannte der Turm ab, statt eines steilen gotischen Helmes wurde 1686 eine neue barocke Turmhaube errichtet. Das heutige Dach über dem Langhaus mit Dachreiter aus dem Jahre 1783 wurde nach einem Brand 1782 errichtet. Ab 1862 fanden umfangreiche Umbauarbeiten statt, um die Kirche wieder in einen gotischen Zustand zu versetzen. Die nächsten größeren Veränderungen fanden 1933/34 statt. Es wurde eine neue Sakristei geschaffen, die alte in eine Marienkapelle umgewandelt. Auch der Stumpf des alten romanischen Turmes wurde entfernt (05.03.2018):

04.03.2018: Die neugotische Kirche St. Mauritius ist die römisch-katholische Pfarrkirche im Frankfurter Stadtteil Schwanheim. Sie gehört zur Kirchgemeinde St. Jakobus, welche für die Stadtteile Schwanheim, Goldstein, Niederrad sowie den Frankfurter Flughafen zuständig ist. Am 22. September 1901 wurde das Gotteshaus nach genau drei Jahren Bauzeit eingeweiht. Errichtet in traditioneller West-Ost-Ausrichtung beträgt die Baulänge 47 m. Das Hauptschiff ist 16 m breit, das Querschiff 25 m. Die innere Höhe der Bögen erreicht 16 m. St. Mauritius hat 880 Sitzplätze und 1500 Stehplätze. Der Turm erreicht eine Höhe von 75 m. Das Kunsthandwerk in St. Mauritius stammt umfänglich von Bildhauern aus der Gemeinde. Der Blickfang ist der holzgeschnitzte Hochaltar, der am 10. Juni 1906 fertiggestellt wurde:

07.02.2023: Letztes Leuchten an einem Wintertag:




Users Today : 430
Users Yesterday : 1467








