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Kirchen

Die protestantische Paulskirche (Église Saint-Paul) ist ein neugotischer Sakralbau in der Neustadt, dem sogenannten deutschen Viertel. Die Kirche ist aufgrund ihrer spektakulären Lage an der südlichen Spitze der nördlichen Straßburger Ill-Insel Sainte-Hélène (Sankt Helena) inmitten der breitesten Stelle des Flusses eines der meistfotografierten Motive der Stadt und wurde von 1892 bis 1897 vom Architekten Louis Muller (1842–1898) als protestantische Garnisonskirche errichtet (25.04.2019):

Das Liebfrauenmünster zu Strassburg ist ein römisch-katholisches Gotteshaus und gehört zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte sowie zu den größten Sandsteinbauten der Welt. Das Münster wurde 1176 bis 1439 aus rosa Vogesensandstein an der Stelle eines abgebrannten Vorgängerbaus aus den Jahren 1015 bis 1028 errichtet, der seinerseits ein 1007 abgebranntes Gotteshaus aus karolingischer Zeit ersetzt hatte. Das neue Gebäude wurde von Nordosten nach Südwesten errichtet und entstand im romanischen, später dann im gotischen Stil. Von mindestens 1647 bis 1874 war das Münster mit seinem 142 Meter hohen Nordturm das höchste Bauwerk der Menschheit und das höchste im Mittelalter vollendete Gebäude (25.04.2019):

24.04.2019: 1817 entstand hier im Westen des Marktplatzes an der Rheinstraße eine so genannte Notkirche für Katholiken und Protestanten, da 1793 deren Kirchen in der Festung Kehl zerstört wurden. Als die Notkirche baufällig wurde, machten beide Konfessionen ihre Ansprüche auf eigene Kirchen geltend. Die Landesregierung genehmigte aber nur den Bau einer Simultankirche. Den Entwurf fertigte Friedrich Theodor Fischer, auch ein Weinbrennerschüler. Am 27. Juli 1851 fand nach vierjähriger Bauzeit der erste Gottesdienst in dieser neugotischen Simultankirche, heute Friedenskirche, statt. Sie wurde von beiden Gemeinden benutzt, bis die katholische Gemeinde am 28. Juni 1914 ihr eigenes Gotteshaus, die Pfarrkirche St. Nepomuk einweihen konnte:

24.04.2019: Die St. Johannes Nepomuk Kirche wurde von 1911-1914 nach dem Entwurf von Johannes Schroth erbaut. Sie ist das erste katholische Gotteshaus der Stadt Kehl, nachdem die heutige Friedenskirche auf dem Marktplatz bis 1914 der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde der Stadt als gemeinsames Gotteshaus gedient hatte:

Blick vom Weisstannenturm am Tag und Abend auf die beleuchtete Kirche:

19.04.2019: Ihre Bezeichnung als Stiftskirche ist irreführend. Sie erhielt diese Bezeichnung erst 1819 durch einen historischen Irrtum. Der amtierende Pfarrer vermutete, dass eine so grosse, mittelalterliche Kirche einmal einem Stift gedient haben müsse und benannte sie entsprechend. Dafür, dass sie das vor der Reformation tatsächlich einmal war, gibt es aber keine Belege und auch ihre kirchenrechtlich lange untergeordnete Stellung spricht dagegen. Nach den Zerstörungen des Dreissigjährigen Krieges war das Gebäude erst 1720 wieder komplett mit einem endgültigen Dach versehen. 1706 erhielt der Turm seinen heutigen, dreifach gestuften barocken Turmhelm:

19.04.2019: Als Ersatz für eine mittelalterliche Kirche begannen Baumeister aus Tirol 1751 mit dem Bau des Gotteshauses, das im März 1754 durch den Mainzer Weihbischof Christoph Nebel geweiht wurde. Aus Gernsheim, wo zeitgleich eine neue Kirche gebaut wurde, wurden der Hauptaltar und die Seitenaltäre sowie die Kanzel übernommen. Die Orgel, um die die Heldenbürger sich ebenfalls bemüht hatten, blieb in Gernsheim. Der nicht exakt geostete, sondern leicht nach Nord-Nordost ausgerichtete, gelb verputzte Saalbau ist in exponiert erhöhter Lage auf einem Kirchberg im alten Ortszentrum errichtet. Nur die Eckquaderung des Bruchsteinmauerwerks, die Umrahmungen der Fenster und Portale sowie die umlaufenden Sockelsteine aus rotem Sandstein sind vom Verputz ausgespart:

19.04.2019: St. Michaelis in Klein-Karben hat viele Geschichten zu erzählen. Sie ist die einzige Kirche in der Wetterau, die in Form eines Griechischen Kreuzes erbaut wurde. Ein Geheimnis liegt unter der Kirche. Die älteste erhaltene Bausubstanz ist romanischen Ursprungs, stammt also wahrscheinlich aus dem frühen Mittelalter. Es gibt sogar Vermutungen, dass sich an gleicher Stelle eine viel ältere, rituelle Kultstätte befunden haben könnte. St. Michaelis wäre also auf deren Standort errichtet worden. 1192 ist ihr Vorhandensein erstmals in einer Mainzer Urkunde belegt. Im Mittelalter war sie Mutterkirche von Kaichen, Burg-Gräfenrode und Gross-Karben. Durch mehrere Baumassnahmen in den vergangenen Jahrhunderten hat sich das Gebäude verändert. Noch immer kann man die einstige Wichtigkeit erahnen. Mit trotzigen Mauern und mächtigem Flankenturm oberhalb der Nidda erbaut, war die Wehrkirche Dorfmittelpunkt und Verteidigungsstellung in einem:

10.04.2019: Der Dom ist die viertgrösste romanische Kirche Deutschlands und ein Hauptwerk der deutschen Baukunst zur Zeit der salischen Kaiser. Der Bau begann um 1040, die Osttürme wurden 1237 vollendet. Der Innenraum wurde 1701/04 durch Pietro Magno in reichstem Hochbarock stuckiert. 1945 brannte der Dom völlig aus. Die Einweihung nach dem Wiederaufbau fand 1967 statt. Das Äussere des Domes wurde in alter Form wieder aufgebaut, im Querhaus und Chor sind barocke Stuckdekorationen erhalten. Der Altar, das Sakramentshaus und das Chorgestühl 1966/68 wurden von Albert Paul Schilling ausgestattet. 1987/88 begann die Neugestaltung des Chores nach dem Entwurf von Hubert Elsässer. Die Orgel wurde 1968 von Johannes Klais Orgelbau gebaut und besitzt 20 Register. 2006 erhielt der Dom im Zuge der Renovierungsarbeiten einen neuen, hellen Aussenanstrich, der sich an seiner ursprünglichen Farbgebung orientiert. 2011/12 wurde der Innenraum komplett renoviert bzw. umgestaltet:

10.04.2019: Das Neumünster ist über der Grabstätte des Hl. Kilian und seiner Gefährten Kolonat und Totnan errichtet, die hier als Missionare im Jahre 689 ermordet wurden. Die ursprüngliche Romanische Basilika stammt aus dem 11. Jahrhundert, der Chor und der schmuckvolle Turm aus dem 13. Jahrhundert. Die mächtige Kuppel und die aufwändige Barockfassade entstanden in den Jahren 1710 bis 1716. Die barocke Neugestaltung des Innenraums zog sich bis 1788 hin und wurde von den Gebrüdern Zimmermann ausgeführt. Ein frühes Steinwerk Tilman Riemenschneiders, eine schöne Sandsteinmadonna, steht in einer Pfeilernische des Kuppelraumes. Beim Luftangriff auf Würzburg am 16. März 1945 blieb die bauliche Substanz erhalten. Die Inneneinrichtung verbrannte grösstenteils, doch sind noch einige hervorragende Einzelwerke, sowohl aus dem Mittelalter als auch aus der Barockzeit vorhanden:

10.04.2019: Käppele ist der volkstümliche Name der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Nikolausberg. Sie wurde nach Plänen von Balthasar Neumann 1747–1750 an eine bereits bestehende Gnadenkapelle angebaut. Die Pieta, die heute im Gnadenaltar der Kapelle zu finden ist, soll bereits 1650 für Wunder und Erscheinungen gesorgt haben, die Gläubige aus der ganzen Region angezogen haben. Auch heute noch besuchen, besonders in der Pfingstwoche, viele Wallfahrer das Käppele. Im Inneren zeugen zahlreiche Votivgaben im Mirakelgang von der Würzburger Volksfrömmigkeit des 19. und 20. Jahrhunderts. Zu Fuss ist das Käppele über einen malerischen Stationsweg mit 14 Kapellen, der ebenfalls nach einer Idee von Balthasar Neumann angelegt wurde, mit lebensgrossen Figurengruppen von Peter Wagner zu erreichen: