Kirchen
24.06.2020: Die Kirche wurde ursprünglich um 1900 im neuromanischen Stil errichtet und 1945 wie viele andere Gebäude der Stadt ebenfalls zerstört. Nach dem Wiederaufbau um 1950 fällt heute besonders der Altarraum und das Kirchenfenster mit der Lutherrose auf:

24.06.2020: Die katholische Kirche wurde 1750/53 im barocken Stil von Johann Valentin Thomann aus Mainz erbaut. 1945 wurde sie im Krieg zerstört und 1948–1951 wieder aufgebaut. Der Hochaltar wurde um 1780 von Johann Diettmann aus Gernsheim für Bürstadt errichtet. Erst 1953 wurde er für Gernsheim erworben. Das St. Josef Denkmal vor der Kirche wurde 1751 im Rokoko Stil zu Ehren des Stadtpatrons errichtet:

02.06.2020: Die evangelische Kirche Königsteins wurde 1888 als neugotische Kirche errichtet. Damals diente sie der erst im Entstehen begriffenen Kirchengemeinde und den Angehörigen des Nassauischen Hauses als Hofkirche. Herzog Adolph und Herzogin Adelheid-Marie haben wesentlich zur Ausstattung der Kirche beigetragen. Sehenswert ist das intakte neugotische Interieur und die Kirchenfenster:

02.06.2020: Die heutige Kirche wurde im 18. Jahrhundert an der Stelle älterer Vorgängerbauten errichtet. Bemerkenswert ist vor allem der prunkvolle Hochaltar aus Stuckmarmor, der zu den schönsten Rokokoaltären im Mittelrheingebiet zählt. Er stammt von dem Mainzer Stukkateur Johann Peter Jäger und zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel. Noch aus dem Vorgängerbau erhalten ist die Königsteiner Madonna, eine Steinskulptur aus der Zeit um 1460:

27.05.2020: Die Pfarrgemeinde Christkönig ist eine recht junge Gemeinde. Erst im Jahr 1927 wurde die erste katholische Kirche in Walldorf geweiht:

08.05.2020: Der Grundstein einer ersten Kirche wurde am Himmelfahrtstag 1702 gelegt, aber erst 1706 konnte ein schlichter Holzbau, von dessen äusserer und innerer Gestalt nichts mehr bekannt ist, fertiggestellt werden, weil schlicht die erforderlichen Mittel fehlten. Mittels sogenannter Kollektenreisen durch ganz Europa waren Ende des 18. Jahrhunderts diese aber beisammen, um eine steinerne, schlichte, einschiffige Hallenkirche mit Satteldach in den Jahren 1773-1775 zu errichten. Ab 1908 wurde dieser Bau im Geist und Stil der Zeit erheblich vergrössert und verändert. Dem Kirchenschiff wurde ein Querschiff hinzugefügt und man zog eine umlaufende Empore ein. Diese Kirche ist durch alliierten Bombenangriff am 20.12.1943 fast komplett zerstört worden. Der Wiederaufbau unter Einbeziehung der noch wenigen erhaltenen Bauteile wurde in verschiedenen Abständen von 1946-1961 auf dem Grundriss der Vorgängerkirche und mit nur noch einer Empore im Längsschiff durchgeführt. 2007 erfolgte ein grundlegende Renovierung und Sanierung mit weiteren Veränderungen der Innengestaltung:

08.05.2020: Die Grundsteinlegung der Pfarrkirche St. Josef fand am 19.03.1911, dem Fest des Patrones St. Josef, statt. Am 23. Oktober 1911 wurde die Kirche durch Bischof Dr. Kirstein geweiht. Unter Pfarrer Johannes Schweinsberger (1867 – 1940) wurde der Kirchenbau geplant und durchgeführt. Die Kirche ist dem Baustil des Eklektizismus, einer Spätform des Historismus, zugeordnet. Der Kirchenbau wird von neoromanischer Formsprache bestimmt, doch auch byzantinische Einflüsse sind im Innenraum wie an Außenbauelementen erkennbar. Der Sakralbau zeichnet sich durch eine klare Disposition der Baugliederung sowie durch die Verwendung besonders dekorativer Elemente (z. B. Kapitelle) aus. Gesamtanlage und Innenraumgestaltung stehen ganz in der Tradition frühchristlicher Basiliken. In den Jahren 1999/2000 wurde der Kircheninnenraum von der Künstlerin Damaris Wurmdobler farblich erneuert:

15.02.2020: Er steht wie eine Trutzburg und ist das Wahrzeichen von Sindlingen: der Glockenturm von St. Dionysius. Gebaut im Jahre 1609, gehörte der Turm einst zur katholischen Gemeinde St. Dionysius. Die Kirche wurde 1823 für ein neues Gotteshaus abgerissen, nur der gotische Turm blieb stehen. Der Architekt Carl Florian Goetz entwarf eine neue Kirche für die Gemeinde, und zwar im klassizistischen Stil. 1827 war die neue Kirche fertig und sie zählt heute zu den schönsten Kulturdenkmälern des Denkmalschutzes in Hessen. Der Turm dient dem Stadtteil als weithin sichtbares Wahrzeichensetz:

15.02.2020: Die Jesuitenkirche St. Ignatius und Franz Xaver ist eine katholische Kirche in der Mannheimer Innenstadt im Quadraht A 4. 1727 vermachte der Kurfürst Karl Philipp dem Jesuitenorden ein Bauareal an der Westseite des Mannheimer Schlosses. Sechs Jahre später wurde dort mit dem Bau der Grossen Hofkirche begonnen. Die Pläne stammten von dem italienischen Baumeister Allessandro Gallo di Bibiena, der sich bei der Gestaltung der Kirche am Vorbild der Mutterkirche der Jesuiten in Rom orientiert hatte, der berühmten Kirche Il Gesù. Bibiena schuf in Mannheim einen beeindruckenden Sakralbau, der heute als die bedeutendste Barockkirche in Südwestdeutschland gilt. Auch die Innenausstattung wurde prachtvoll gestaltet. Leider wurden die Fresken des berühmten Egid Quirin Asam in der 75 Meter hohen Kuppel und an der Decke des Kirchenschiffs im Zweiten Weltkrieg zerstört, wie auch große Teile der Jesuitenkirche selbst. Mittlerweile hat man die kurfürstlichen Hoflogen rekonstruiert, ebenso den 20 Meter hohen Hauptaltar von Peter Anton von Verschaffelt. Die Seitenaltäre stammen vom selben Künstler und sind original erhalten…von Ludwigshafen am gegenüberliegenden Rheinufer aus gesehen:

15.02.2020: Die Kirche St. Ludwig ist der älteste römisch-katholische Kirchenbau der Stadt Ludwigshafen am Rhein. Die Pfarrei St. Ludwig wurde am 17. August 1857 errichtet. Am 5. Juni 1858 konnte durch den Speyerer Bischof Nikolaus von Weis, in Anwesenheit König Ludwig I. von Bayern, auf dem Bauplatz an der Ecke Bismarckplatz / Wredestraße der Grundstein zum Bau der Kirche gelegt werden. Es handelte sich um eine neuromanische dreischiffige Basilika. Vorbild war die Basilica di San Lorenzo in Florenz. Am 28. August 1862 erfolgte die Weihe. Da der König große Summen zur Errichtung der Kirche gespendet hatte, wählte man aus Dankbarkeit das Patrozinium St. Ludwig. Das im zweiten Weltkrieg zerstörte Längsschiff wurde 1953 in modifizierten Fassadenformen wieder aufgebaut. Die beiden 55 m hohen Türme tragen ein sechsstimmiges Geläute. Die beiden großen Glocken befinden sich im Südturm, die übrigen Glocken im Nordturm:





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