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Bahnhöfe

03.09.2022: Der Bahnhof liegt im Südwesten der Innenstadt Oberursels, direkt an der 1860 eröffneten und 18 Kilometer langen Eisenbahnstrecke zwischen Frankfurt am Main und Bad Homburg in Hessen. Heute wird diese Strecke, auch bekannt als Homburger Bahn, von der S-Bahn-Linie S5 befahren. Der Bahnhof Oberursel bedient neben der S5, die im Halbstundentakt bzw. werktags bis 18 Uhr im Viertelstundentakt nach Friedrichsdorf fährt, auch die S-Bahn Rhein-Main und den Stadt-Express-Linie SE 15 der Hessischen Landesbahn. Ausserdem zweigt von hier aus die ehemalige Gebirgsbahn zur Hohemark ab, die heute Teil der U-Bahn-Linie U3 ist und ebenfalls im Viertelstundentakt (werktags) bzw. abends und sonntags im Halbstundentakt fährt. Insgesamt halten täglich 145 Züge des Nahverkehrs am Bahnhof in Oberursel, rund 7.000 Reisende und Besucher frequentieren das 3.300 qm grosse Bahnhofsgelände jeden Tag. Der Bahnhof verknüpft einzigartig das historische Bahnhofsgebäude mit seinem Fachwerk und Giebeln mit S-Bahn und U-Bahn. Im Zuge der Modernisierung wurden das historische Empfangsgebäude saniert, die Bahnsteige erhöht, so dass ein stufenfreier Einstieg in die S-Bahn-Züge möglich ist. Eine besondere Verbesserung der Erreichbarkeit und der Sicherheit wurde durch die neue Bahnsteigunterführung auf die andere Gleisseite erreicht. Ein Aufzug und die Rampen ermöglichen, dass alle Gleise auch für ältere Menschen, Fahrgäste im Rollstuhl, mit einem Fahrrad oder grossem Gepäck bequem erreichbar sind. Eine einheitliche Beschilderung sowie Blindenleitstreifen sorgen für eine schnelle Orientierung:

29.08.2022: Der Bahnhof Zwingenberg (Bergstr) besitzt ein unter Denkmalschutz stehendes Empfangsgebäude. 1845/46 wurde der Bahnhof für die von Frankfurt am Main nach Heidelberg führende Main-Neckar-Eisenbahn gebaut. Der Entwurf zum Bahnhof soll von dem Darmstädter Stadtbaumeister Georg Moller stammen. Zum 22. Mai 1932 wurde der Bahnhof von Zwingenberg (Hess) in Zwingenberg (Bergstr) umbenannt. Ursprünglich wurde das Empfangsgebäude als zweigeschossiger Bau mit Dachreiter errichtet. Jahre später wurde er dann um eineinhalb Geschosse aufgestockt. Ebenso wurden zwei kleinere Gebäude angebaut. Das in gelbem Sandstein errichtete Hauptgebäude hat drei Stockwerke. Die Stockwerke sind durch roten Sandstein untergliedert. Die Fenster sind in rotem Sandstein gefasst. 2008 verkaufte die Deutsche Bahn AG das Bahnhofsgebäude an einen Investor. Der derzeitige Eigentümer plant eine Sanierung des Gebäudes. Der RE 60 verkehrt zweistündlich zwischen Frankfurt und Mannheim, mit Halt in Zwingenberg. In Zwingenberg halten die vereinigten Züge der Linien RB 67 / RB 68 stündlich, welche zwischen Frankfurt (Main) Hauptbahnhof und Mannheim bzw. Heidelberg verkehren:

23.07.2022: Der Hauptbahnhof Bremen liegt im Nordosten der Innenstadt und erstreckt sich über eine Fläche von circa 30.000 m². Mit 120.000 Reisenden und Besuchern täglich ist der imposante Backsteinbau einer der meistfrequentierten Bahnhöfe in Deutschland. Auf neun Gleisen erfüllt der Bahnhof Bremen seine Rolle als Knotenpunkt. Rund 100 ICE und IC fahren täglich 26 Destinationen in Deutschland an, darunter Berlin, Dortmund, Frankfurt/Main, Kiel, Leipzig und Passau. Hinzu kommen fünf Zugpaare der EC-Linie Hamburg-Chur und ein Nachtzugpaar München-Hamburg. Zugleich ist der Bremer Hauptbahnhof mit über 400 Nahverkehrszügen das Zentrum für den regionalen Bahnverkehr im Nordwesten. Das von 1885 bis 1889 errichtete Gebäude am Bremer Bahnhofsplatz entwarf der Architekt Hubert Stier im Stil der Neorenaissance. Die Bildhauerarbeiten der Fassade stammen von Diedrich Samuel Kropp und Carl Dopmeyer. Die Allegorien auf den Eckpfeilern sollen Industrie und Handel, in den Mauerbögen Eisenbahnverkehr und Schifffahrt symbolisieren.Über dem Hauptportal sind drei Reliefs zu sehen. Die beiden Türmchen tragen die Wappen der Städte Hamburg, Bremen, Hannover und Köln, die durch die Eisenbahn verbunden werden. Das Dach des Bahnhofs ist mit Kupfer gedeckt, wodurch es im Laufe der Zeit zunächst graue, später grüne Patina ansetzte. Nach einer Grundreinigung 1993 erschien es wieder in einem Grauton. In der Empfangshalle über dem Tunneleingang ist ein Wandmosaik eingearbeitet, das 1957 als Werbefläche für die Bremer Zigarettenfabrik Martin Brinkmann AG angebracht wurde – eine Gegenleistung für die Finanzierung weiterer Renovierungen. Gefertigt durch die Steingutfabrik Grünstadt, war es seit den 1960er Jahren durch eine Werbung der Klöckner Stahlwerke Bremen verdeckt und wurde bei den Renovierungsarbeiten wieder freigelegt, so dass der Bahnhof mit bildlicher Kunst aus verschiedenen Epochen glänzt. Das Gebäude steht seit 1973 unter Denkmalschutz:

Nordseite zum Willy-Brandt-Platz:

22.07.2022: Der Bahnhof befindet sich im Stadtzentrum von Delmenhorst. Während er an der Bahnstrecke Bremen-Oldenburg lediglich einen Zwischenhalt darstellt, ist der Bahnhof ursprünglich der Startpunkt der Bahnstrecke Delmenhorst-Hesepe gewesen. Die Züge der RB 58 enden jedoch nicht in Delmenhorst, sondern sind bis zum Bremer Hauptbahnhof durchgebunden. Der Bahnhof wurde 1867 zusammen mit der Bahnstrecke Bremen-Oldenburg eröffnet. Im Jahr 2010 wurde die Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen eingerichtet, die Delmenhorst mit den Linien RS 3 und RS 4 jeweils im Stundentakt bedient. Von 1970 bis 1972 baute man den Bahnhof komplett um. Die Gleise wurden höher gelegt und alle alten Einrichtungen wie das alte Empfangsgebäude, die Güterabfertigung und der Ringlokschuppen abgerissen:

20.07.2022: Der Bremerhavener Hauptbahnhof befindet sich 2 km südöstlich der Innenstadt und ist als Durchgangsbahnhof konzipiert. Er verfügt über vier Bahnsteiggleise, die auf beiden Seiten von Gütergleisen umgeben sind. Von ihm führen Verbindungen nach Süden (Bremen), Osten (Bremervörde) und Norden (Cuxhaven). Zur Columbuskaje fahren Züge mit Gästen von Kreuzfahrtschiffen. Das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs Bremerhaven ist 1911-14 nach Plänen von Ernst Moeller errichtet worden und ersetzte den damaligen Bahnhof Geestemünde. Eine Teilsanierung des Bahnhofsgebäudes sowie die Erneuerung der Bahnsteige und Bahnsteigüberdachungen inklusive Einbau von Aufzügen war für 2008 geplant und wurde Ende 2009 begonnen. Eine Komplettsanierung der Empfangshalle war aus Kostengründen zunächst nicht geplant, wurde jedoch nach der Erhöhung des Anteils der Deutschen Bahn sowie einer zusätzlichen Beteiligung der Stadt Bremerhaven ebenfalls umgesetzt. Der Barrierefreiheit dient auch ein Tastmodell des Bahnhofs vor dem Gebäude. Im Herbst 2011 wurde der kernsanierte Hauptbahnhof feierlich an die Bremerhavener Bevölkerung übergeben:

19.07.2022: Der Bahnhof Cuxhaven ist ein Kopfbahnhof. Die Fahrt der aus Hamburg und Bremerhaven kommenden Züge endet hier. Der Bahnhof liegt in der Nähe vom Stadtzentrum am Cuxhavener Hafen. Eröffnet wurde dieser Bahnhof bereits 1881. Der Bahnhof in Cuxhaven ist behindertengerecht ausgestattet. Zu den Gleise 1, 2 und 3 gibt es einen stufenfreien Zugang. Auf dem Vorplatz vom Bahnhof gibt es Taxistände, Bushaltestellen und Parkplätze. Das Bahnhofsgebäude befindet sich quer zu den Gleisen am Querbahnsteig. 2016 kaufte die Stadt Cuxhaven von der DB über 30.000 m² des Geländes einschliesslich der Fläche, auf der das Bahnhofsgebäude steht. Am 17. Juli 2016 verkaufte die Stadt Cuxhaven das Empfangsgebäude inklusive einer Fläche von ca. 1.700 m² schliesslich an die Bürgerbahnhof Cuxhaven eG. Seit September 2017 wurden umfangreiche Abriss- und Umbauarbeiten durchgeführt. Am 5. Dezember 2018 wurde das Empfangsgebäude neu eröffnet. Im Erdgeschoss befinden sich ein DB-Reisezentrum, Bahnhofsgastronomie, Autovermietung, Bahnhofsbuchhandlung, Touristeninformation, Souvenirshop, Businfo und öffentliche Toiletten, in den Obergeschossen Betriebs- und Personalräume der Verkehrsgesellschaften und ein Versammlungsraum für bis zu 50 Personen:

02.07.2022: Der Bahnhof hat einen Haus- und einen Inselbahnsteig. Neben dem Hausbahnsteig gibt es in seinem westlichen Bereich ein Kopfgleis, das den dort beginnenden und endenden Zügen der Lahn-Kinzig-Bahn nach und aus Richtung Büdingen und Giessen dient. Die übrigen drei Bahnsteigkanten werden ausschliesslich von Zügen der Kinzigtalbahn angefahren, die von hier bis Hanau-Wolfgang für 200 km/h ausgebaut ist. Der Bahnhof Gelnhausen dient deshalb auch häufig für das Überholen der Nahverkehrszüge durch ICE- und IC-Züge. Der Bahnhof Gelnhausen selbst wird heute vom Nah- und Regionalverkehr bedient und hat eine grosse Bedeutung für den Pendlerverkehr aus Vogelsberg und Spessart in das Rhein-Main-Gebiet. Das Empfangsgebäude wurde in neuromanischem Stil aus Buntsandstein errichtet. Der Architekt Paul Rowald plante auch den Bahnhof Bad Hersfeld mit gleichem Grundriss und benutzte bei beiden Gebäuden ähnliche Stilformen. Das Gebäude wurde 1882/83 errichtet, ist also ein Bauwerk der zweiten Generation des Hochbaus an der Strecke. Das Empfangsgebäude ist symmetrisch auf einem H-förmigen Grundriss gestaltet. Straßenseitig wird die Fassade von drei Spitzgiebeln dominiert, gleisseitig entfällt der mittlere Giebel bei der Fassadengestaltung:

25.06.2022: Der Bahnhof wurde an der Frankfurt-Bebraer Eisenbahn errichtet, deren südwestlicher Abschnitt heute die Kinzigtalbahn ist. Mit der Betriebsaufnahme des Teilstücks Hanau Ost – Wächtersbach am 1. Mai 1867 begann hier der Verkehr. Das Empfangsgebäude wurde 1868 in klassizistischem Stil axialsymmetrisch errichtet. Es ist also ein Gebäude der ersten Generation des Hochbaus an der Strecke. Allerdings wurde es in seinem Aussehen stark verändert, sowohl das ursprünglich zweistöckige Hauptgebäude als auch der im Osten angebaute, ehemals einstöckige Gaststättentrakt wurden später jeweils um ein Stockwerk erhöht. Das Empfangsgebäude ist Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Der Bahnhof hat heute einen Haus- und einen Inselbahnsteig. Die Strecke zwischen Hanau-Wolfgang und Gelnhausen ist für 200 km/h ausgebaut, so dass Züge des Fernverkehrs den Bahnhof mit hoher Geschwindigkeit durchfahren. Der Bahnhof Langenselbold wird heute nur vom Nah- und Regionalverkehr bedient und hat eine grosse Bedeutung für den Pendlerverkehr aus dem und in das Rhein-Main-Gebiet:

22.06.2022:Die Linke Rheinstrecke wurde von drei Eisenbahngesellschaften in mehreren Teilabschnitten gebaut. Der letzte, 30,58 km lange Abschnitt vom Grenzbahnhof Bingerbrück bis Mainz ist von der Hessischen Ludwigsbahn am 17. Oktober 1859 in Betrieb genommen worden. Die zunächst eingleisige Strecke wurde nach der Eröffnung der Nahebrücke in Bingen 1861 zweigleisig ausgebaut. Das erste Empfangsgebäude war ein giebelständiger, dreistöckiger Mittelbau, er besass beidseitig jeweils einen traufenständigen, zweistöckigen Anbau. Das Gebäude war ein Typenbau aus Sandsteinquadern mit Satteldach. Es wurde am 17. Oktober 1859 feierlich eingeweiht. Das erste Empfangsgebäude wurde durch ein Neues, wahrscheinlich in den 1960/70 Jahren, ersetzt. Der Bahnhof von Gau-Algesheim ist über einen Regionalbahnanschluss direkt mit Mainz und weiteren Städten (Bingen, Bonn, Köln) entlang des Rheins verbunden:

21.06.2022: Miltenberg HBF (bis 1906: Miltenberg, ab 1977: Miltenberg Gbf) war ab 1876 der erste Bahnhof der bayerischen Stadt Miltenberg. Da er als Kopfbahnhof ein fortwährendes Betriebshindernis darstellte, wurde er im Personenverkehr 1977 durch den rechtsmainischen Bahnhof Miltenberg Nord abgelöst und diente von da an bis 2001 als Güterbahnhof. Das Empfangsgebäude im spätklassizistischen Stil erhielt eine Verblendung aus rotem Mainsandstein. Nachdem der Personenbahnhof verlegt worden war, diente das Empfangsgebäude zunächst der örtlichen Bahnmeisterei und als Wohngebäude für Bahnbedienstete. Nach einer Ausschreibung gelangte das Gebäude 1981 an einen Investor, der die Wohnungen in Mietwohnungen umwandelte. Das imposante Empfangsgebäude ist ein Kulturdenkmal nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz: