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02.07.2025: Der Hamburger Stadtteil Finkenwerder befindet sich auf der Südseite der Elbe gegenüber von den Stadtteilen Othmarschen und Nienstedten. Bekannt ist Finkenwerder vor allem für Airbus-Werk und das Alte Land. Am Rüschweg befindet sich ein kleiner Aussichtsturm, von wo aus man in den Hamburger Hafen einlaufende Schiffe fotografieren kann…der Turm ist haupsächlich ein Leuchtfeuer…mehr unter Leuchttürme – Unterfeuer Finkenwerder:
02.07.2025: Das Lotsenhaus Seemannshöft ist ein 1914 errichteter Backsteinbau mit dominantem Signal- und Beobachtungsturm auf dem Seemannshöft an der Einfahrt des Hamburger Hafens. Dort sind die Hamburger Hafenlotsen, die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schiffsbefestiger und die nautische Zentrale des Hafens untergebracht. Die Lotsenstation am Seemannshöft wurde im Jahr 1967 in Betrieb genommen und liegt am linken (Süd-) Elbufer unterhalb des Hamburger Hafens. Die älteste und grösste Lotsenbrüderschaft der Welt heißt Lotsenbrüderschaft Elbe. Rund um die Uhr und bei Wind und Wetter werden Lotsungen auf der Unterelbe und in der Deutschen Bucht übernommen. Die Lotsenstation misst u.a. Parameter wie Wassertemperatur, pH-Wert und Trübung, Lufttemperatur, Windgeschwindigkeit und Niederschlag. Über Kreislaufpumpen gelangt das Probewasser in die schwimmende Messstation. Seit 1984 befindet sich in der Lotsenstation am Seemannshöft der Schiffsmeldedienst Hamburg:

02.07.2025: Das imposante Backsteingebäude von 1880 liegt direkt an der Grossen Elbstraße 27 in Hamburg Altona. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Holzhafen, die Fischauktionshalle und der Fischmarkt an der Norderelbe. Das Relikt der Gründerzeit diente damals zum Mahlen von Weizen und dem Lagern von Mehl. Mit Dampf angetriebene Mühlen lösten Ende des 18. Jahrhunderts die klassischen Wind- und Wassermühlen ab:
Quallen gehören – zusammen mit Korallen und Seeanemonen – zu den Nesseltieren. Ihr Körperbau ist sehr eigentümlich, eine Qualle besteht zu einem grossen Teil aus Magen, hinzukommen ein paar Muskel-, Sinnes- und – natürlich – die Nesselzellen, dazu noch jede Menge Gelatine. Trotz ihrer einfachen Struktur haben die Nesseltiere ein höchst kompliziertes System zum Beutefang und zur Abwehr von Feinden entwickelt – die Nesselzellen. Diese explodieren bei Berührung. Dabei schleudert die Kapsel in Sekundenbruchteilen einen Nesselschlauch heraus – mit ca. 70 Kilometer pro Stunde eine der schnellsten Bewegungen im Tierreich. Der Schlauch kann das Opfer umwickeln oder mit einer Giftspitze lähmen oder sogar töten. Für uns Menschen besteht in unseren Gewässern allerdings keine solche Gefahr. Die Ohrenqualle tritt vom Atlantik bis weit in das Brackwasser der Ostsee auf, da sie selbst die niedrigen Salzgehalte von sechs Promille erträgt. Seit einigen Jahrzehnten neigt sie in der Ostsee zu Massenvermehrungen im Sommerhalbjahr. Dann können gewaltige Quallenschwärme von mehreren Kilometern Länge an der Meeresoberfläche beobachtet werden.
01.07.2025: Ohrenqualle im Bewegungsmodus am Traveufer in Lübeck-Gothmund:

30.06.2025: Das Zollenspieker Fährhaus liegt am südlichsten Punkt des Hamburger Elbverlaufs, genauer gesagt am Elbstromkilometer 598,5. Für Naturliebende und Erholungssuchende ist dieser malerische Ort in den Vier- und Marschlanden eine ideale Anlaufstelle. Der Fähranleger vor der Tür diente es vom 13. – 19. Jahrhundert als Zoll- und Fährstätte. Noch heute lädt er Besucher zu einer Fahrt über die Elbe ein. Das Zollenspieker Pegelhäuschen „Das kleinste Restaurant der Welt“ steht tatsächlich direkt in der Elbe. Ursprünglich 1880 erbaut, bietet das Pegelhäuschen einen einzigartigen Rahmen für ein Essen zu zweit oder zu viert. Ein traumhafter Blick auf den Fluss inklusive. Das Zollenspieker Fährhaus verkörpert ein Stück hanseatischer Geschichte. Der ehemalige Zollturm schaut auf eine mehr als 765-jährige Historie zurück. Nach Zerstörung durch Lüneburger Truppen 1620 wurde es neu aufgebaut und als Gasthaus mit Raststätte betrieben. Auch diente es als Zollstation und Fährhaus an einer der mittlerweile ältesten Elbfährstellen Hamburgs. Durch den späteren Anbau eines Tanzsaals erhielt das Zollenspieker Fährhaus seine besondere Gestalt:

30.06.2025: Die mannshohe Skulpturengruppe des dänischen Künstlers Arne Ranslet aus Bronze beschreibt das Märchen Die goldene Gans der Gebrüder Grimm. Seit dem Jahre 1992 ziert sie den Schlossplatz:
30.06.2025: Das Amtsgericht Winsen (Luhe) ist eines von sechs Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichtes Lüneburg. Dem Amtsgericht Winsen ist das Landgericht Lüneburg übergeordnet. Zuständiges Oberlandesgericht ist das Oberlandesgericht Celle. Das Hauptgebäude des Amtsgerichtes befindet sich im 1299 erstmals erwähnten Winsener Schloss. Eine Nebenstelle befindet sich in einem Neubau zwischen dem Schloss und dem ehemaligen Gefängnisgebäude:

30.06.2025: Das Schloss in Winsen wurde urkundlich erstmals 1299 erwähnt, entstanden ist es vermutlich um 1230. Die Wasserburg diente anfänglich wiederholt als vorübergehender Sitz der Landesfürsten. Nach Ausbruch des Lüneburger Erbfolgekrieges 1371 wurde die Verwaltung der Obervogtei in das Schloss verlegt. Nach dem Tode ihres Gemahls Herzog Wilhelm der Jüngere, bezog Herzogin Dorothea, die Tochter des dänischen Königs Christian III., 1593 das Schloss als Witwensitz. Sie liess das Schloss neu errichten. Es erhielt damals im wesentlichen die Gestalt, die es heute noch besitzt. Um 1610 fanden hier Hexenprozesse statt. Nach dem Tod der Herzogin 1617 wurde das Schloss Verwaltungssitz zunächst des hannoverschen Amtes Winsens, später des preussischen Kreises Winsens. Besitzer des Schlosses ist das Land Niedersachsen. Hier hat das Amtsgericht seinen Sitz. Die Schlosskapelle steht mittlerweile der Öffentlichkeit für kulturelle Veranstaltungen und auch für Trauungen zur Verfügung. Weitere Informationen und Bilder sind auch auf den Seiten des Amtsgerichts Winsen zu sehen:
Der Innenhof des Schlosses wird von der Kanone dominiert, die aber rein gar nichts mit der Geschichte des Schlosses zu tun hat, schon gar nicht früher einmal hier stand oder gar zur Verteidigung genutzt wurde. Vielmehr handelt es sich um ein Souvenir von 1917 aus Belgien, aufgestellt von Landrat Ecker:






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