Waterclerk
19.08.2020: Durch die Ansiedlung des Deutschen Ordens am Zusammenfluss von Rhein und Mosel im Jahr 1216 erhielt dieser geschichtsträchtige Platz seinen Namen Deutsches Eck. Kurz nach dem Tode Kaiser Wilhelm I. entstand die Idee, dem Kaiser, der nach drei Kriegen die vollendete Einigung Deutschlands herbeigeführt hatte, ein Denkmal zu setzen. Drei Jahre später, 1891, wählte Kaiser Wilhelm II., der Enkel des Verstorbenen, das Deutsche Eck in Koblenz als geeigneten Ort. Um Platz für das Denkmal zu schaffen wurde ein Nothafen zugeschüttet, der sich zu dieser Zeit an der Moselmündung befand. Das Deutsche Eck in seiner heutigen Form entstand. Am 31.08.1897 wurde das kupfergetriebene Denkmal Kaiser Wilhelm I. in Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. feierlich eingeweiht. Im März 1945 durch Artilleriebeschuss zerstört, widmete Theodor Heuss den reiterlosen Sockel 1953 zum Mahnmal der deutschen Einheit um. Bis 1993 thronte hier ein Flaggenstock mit der deutschen Bundesflagge. Im Herbst 1993 wurde schließlich eine Rekonstruktion des Denkmals auf den Sockel gehoben. Das insgesamt 37 Meter hohe Monument – 14 Meter entfallen übrigens allein auf das Reiterstandbild, das Kaiser Wilhelm I. mit einem Genius zeigt – ist heute Besuchermagnet für mehr als 2 Millionen Menschen jährlich und gehört seit 2002 zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal:

19.08.2020: 118 Meter über dem Rhein hat man von der Festung aus den wohl fantastischsten Ausblick auf Koblenz und den Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Die Festung Ehrenbreitstein, die zweitgrösste erhaltene Festung Europas, wurde in ihrer heutigen Gestalt zwischen 1817 und 1828 erbaut. Ihr Ursprung reicht bis in das Jahr 1000 zurück. Heute befinden sich auf der Festung neben dem Landesmuseum Koblenz mit seinen vielfältigen Ausstellungen auch das Ehrenmal des Heeres und die Jugendherberge Koblenz. Der Konradiner Ehrenbert liess um das Jahr 1000 eine Burg erbauen, aus deren Namen „Ehrenbertstein“ im Laufe der Zeit „Ehrenbreitstein“ wurde. Im 11. Jahrhundert ging die Burg in den Besitz des Trierer Erzbischofs Poppo über, dessen Nachfolger die Anlage vergrösserte. Im 12. Jahrhundert wurde der Burgberg um die Burg Helfenstein bereichert, Sitz der späteren Grafen. Im 15. Jahrhundert erfolgte unter Erzbischof Richard von Greiffenclau der Ausbau zu einer gegen Artillerie gesicherten Festung. Während des Dreissigjährigen Kriegs verzeichnete die Burg einen regen Besitzerwechsel. 1797 belagerten französische Truppen die Festung, konnten aber erst 1799 durch Aushungern eine Übergabe erzwingen. 1801 liessen sie die Festung sprengen. Im Jahre 1815, nachdem durch den Wiener Kongress die rheinischen Gebiete Kurtriers zum Königreich Preussen übergingen, befahl König Friedrich Wilhelm III. den Ausbau Koblenz‘ zur Festungsstadt, es entstand eine der größten Festungsanlagen Europas:
SEILBAHN KOBLENZ (Buga-Seilbahn oder Rheinseilbahn)
Die Seilbahn Koblenz ist eine Luftseilbahn über den Rhein in Koblenz. Sie verbindet seit Juni 2010 die Rheinanlagen in Höhe der Basilika St. Kastor mit dem Plateau vor der Festung Ehrenbreitstein und überwindet dabei einen Höhendifferenz von 112 m. Sie wurde als Attraktion und umweltfreundliche Verkehrsverbindung zur Bundesgartenschau 2011 gebaut.
Blick von der Talstation zur Bergstation mit dem oberen Stützpfeiler:

Untere Seilbahnstütze mit zu Berg fahrender Gondel:

Talstation mit den Gondel „EIFEL“ bergwärts und „AHR“ talwärts:

Blick aus einer Gondel über den Rhein auf Koblenz:

Bergstation mit oberem Stützpfeiler und ein- und ausfahrenden Gondeln:

Gondel 11 bereit zur Talfahrt:

Eindrücke vom Abstieg auf dem Felsenweg zurück zum Bahnhof Ehrenbreitstein…Basilika St. Kastor…zwei Gondeln hoch über dem Rhein mit dem Deutschen Eck…Blick Richtung Norden auf den Rhein:


Gondeln 3 („NAHE“) und 17 in der Nähe des unteren Stützpfeilers:

Alle Bilder entstanden während eines Kurztrips nach Koblenz am 24.04.2018.
24.04.2018: Das 1902 bis 1906 im Stil der Neoromanik errichtete Gebäude war Sitz der ehemaligen preussischen Regierung für den Regierungsbezirk Koblenz der Rheinprovinz und des Hauptsteueramtes. Kaiser Wilhelm II. nahm eigenhändig Änderungen am Plan der Türme und Dächer vor, um an die Stauferzeit anzuknüpfen. Es entstand ein 158 Meter langer, im Stil der Wilhelminischen Neoromanik erbauter Komplex um zwei Binnenhöfe mit Seitenflügeln, der auch heute noch entscheidend das Bild der Rheinfront prägt. Die viergeschossige Hauptfront am Ufer mit wuchtigem, giebelbekröntem Mittelpavillon wirkt durch die grossen Ecktürme und die Tuffsteinverkleidung der Fassaden wie ein Kastell. Im Inneren befinden sich monumentale Treppenanlagen mit gewölbten Hallen und herausragenden Steinmetzarbeiten. Heute befindet sich im ehemaligen preussischen Regierungsgebäude das Präsidium des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Im südlichen Teil ist seit 1993 das Oberlandesgericht Koblenz untergebracht:

17.04.2018: Besuch Bismarckturm Bonn-Gronau (Höhe: 13 m, Einweihung: 1901). Das Bauwerk in der Rheinaue bei Bonn war die fünfte von insgesamt 47 Bismarcksäulen, die nach dem von der deutschen Studentenschaft mit dem 1. Preis ausgezeichneten Entwurf „Götterdämmerung“ des Architekten Wilhelm Kreis gebaut wurde:

17.04.2018: Rundgang um die über Bonn-Bad Godesberg gelegene Höhenburg (Spitze des Burgfrieds in 122 m Höhe) auf dem Godesberg, einem in vorgeschichtlicher Zeit erloschenen Vulkan:

17.04.2018: Besuch Bismarckturm Bonn-Bad Godesberg (Höhe: 20,40 m, Einweihung: 1902). Das im Jugendstil errichtete Bauwerk befindet sich auf der Wacholderhöhe an der Elisabethstrasse im Ortsteil Alt-Godesberg. Der Turm steht unter Denkmalschutz:

12.04.2018: Der 1889 überwiegend aus gelbem Klinker gebaute 42 m hohe Rundturm enthält einen Wasserbehälter von über 500 Kubikmetern Inhalt. Der Turm war Teil des ersten Wasserwerks im Westen Hanaus und wurde so ausgelegt, dass der Wasserdruck im Stadtgebiet für eine Säule von 35 Metern Höhe ausreichte. Seit 1910 befindet sich auf dem Gelände ein Klärwerk:

01.12.2022: Der Wasserturm aus Richtung der Schleuse Mühlheim gesehen:

12.04.2018: Die Mainstaustufe Mühlheim besteht aus Schleuse, Wehr und Kraftwerk. Die Fallhöhe beträgt 3,77 m. Die nutzbare Grösse der Schleusenkammer beträgt 300 m x 12 m. Die Staustufe wurde 1980 als Ersatz für die stromabwärts gelegene Staustufe Mainkur errichtet.
Aus Richtung Norden:

01.12.2022: Detailaufnahmen aus Richtung Süden:

12.04.2018: Schloss Philippsruhe wurde etwa von 1700 bis 1725 für den Hanauer Grafen Philipp Reinhard bei Kesselstadt als Barockschloss im Westen der Stadt Hanau errichtet. Sein heutiges Aussehen geht weitestgehend auf Umbauten aus der Gründerzeit zurück: Landgraf Friedrich Wilhelm von Hessen-Rumpenheim lebte zwar nur vier Jahre (von 1880 bis zu seinem Tod 1884) auf dem Schloss, was angesichts der vorausgegangenen fünf Jahre Umbauzeit wenig ist. Die Räumlichkeiten der Bel Etage, die heute vom Historischen Museum eingenommen werden, reflektieren jedoch trotz des in weiten Teilen verloren gegangenen Mobiliars dominant seinen Geschmack im Stil der Renaissance. Die Schlossanlage ist ganzjährig zu besichtigen. Der prächtige Trausaal gibt Brautpaaren das stilvolle Ambiente für ihre Hochzeit. Im Schlossgarten befindet sich ein Skulpturenpark. Im Amphitheater im hinteren Schlosspark finden in den Sommermonaten die Brüder-Grimm-Märchenfestspiele statt. Im Vestibül laden das Museumscafe, im Weissen Saal die Schlossgastronomie zum Verweilen ein, die im Sommer auch die grosse Außenterrasse am Main bewirtschaftet:

25.08.2016: Das Schloss aus Süden vom Main aus gesehen:






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