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09.07.2025: Die Grevesmühlener Galerieholländermühle von 1878 (30 m hoch) stellte 1970 ihren Betrieb ein. Nach einer fünfjährigen Rekonstruktion ist sie wieder ein stolzes Wahrzeichen der Stadt Grevesmühlen. Ende 1996 erfolgte die Privatisierung der Mühle. Seit 1997 beherbergt sie eine Glasbläserei und eine kleine Galerie, die für Besichtigungen offen stehen:

09.07.2025: Die Stadtbibliothek Grevesmühlen befindet sich in der Nähe des Marktplatzes im Zentrum der Stadt und bietet in der Rotunde am Rathausplatz auf vier Etagen ca. 20.100 Medien zur Ausleihe an:
09.07.2025: Auf dem Gelände des früheren Schlosses wurde 1786 bis 1790 das Amtsgebäude errichtet, in dem bis 1928 die Verwaltung des herzoglichen Amtes Grevesmühlen untergebracht war. Von 1928 bis 1952 nutzte die Stadt das Gebäude bereits als Rathaus. Anschliessend waren hier bis 1990 das Volkspolizeikreisamt und bis 1995 die Polizeistation untergebracht. Nach einer umfangreichen Sanierung mit der Erweiterung um einen Bürobau war das Gebäude bis 2005 Sitz des Amtsgerichtes Grevesmühlen. Seitdem wird das Amtsgebäude wieder als Rathaus der Stadt Grevesmühlen und für die Verwaltung das Amtes Grevesmühlen-Land genutzt. Während der Sanierung fanden Ausgrabungen statt, bei denen zahlreiche archäologische Funde zu Tage traten. Ein Teil dieser Funde wird im Städtischen Museum Grevesmühlen gezeigt:

09.07.2025: Der Mitte des 18. Jahrhunderts erbaute Fachwerkbau aus Eichenholz mit Backsteinauffüllung und Krüppelwalmdach wird seit ca. 1800 als Wohnhaus und Apotheke genutzt. 1992 erfolgte eine durchgreifende Sanierung:
09.07.2025: Es handelt sich hier um ein Gründerzeitgebäude in der August-Bebel-Strasse 11. Das zweigeschossige neugotische Backsteingebäude aus roten Klinkern wurde von 1882 bis 1886 als Kaiserliches Postamt der Reichspost im Stil der Postgotik erbaut. Die Strassenfront wird durch glasierte Ziegel geprägt, die beiden Eingangsbereiche weisen Dreiecksgiebel auf, welche mit Risaliten bekrönt sind:

09.07.2025: Das Städtische Museum Grevesmühlen befindet sich neben der St. Nikolai Kirche, unweit des Marktes im Museums- und Vereinshaus am Kirchplatz. Der Altbau mit einer ornamentierten Fassade in Sichtmauerwerk aus dem Jahre 1855 wurde umfangreich saniert und erweitert. Eine ständige Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte unserer Region, Stadtgeschichte mit Multimediastation und eine Dauerausstellung zur Geschichte der Katastrophe des Luxusliners Cap Arcona, mit Filmbericht zu den damaligen Ereignissen, bieten dem Besucher umfangreiche Informationen zu geschichtlichen Fakten mit anschaulicher Darstellung. Verschiedene Sonderausstellungen bereichern die Museumslandschaft:

09.07.2025: Die Stadtkirche St. Nikolai ist ursprünglich eine Backsteinkirche des Übergangsstils von der Romanik zur Gotik, die im Laufe der Jahrhunderte stark überformt wurde. Die Kirche wurde etwa Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. Der Turm der frühgotischen Hallenkirche war ursprünglich 92 Meter hoch. Nach einem Brand wurde die Spitze durch ein Satteldach ersetzt. Statt Altar und Kanzel füllt ein Taufbecken aus dem Jahr 1230 den Raum, der durch Weite und kraftvolle Formen besticht und dessen Ausgestaltung westfälischen Einfluss erkennen lässt:

09.07.2025: Das Haus wurde 1921/22 nach den Plänen des Grevesmühlener Stadtbaurates Karl Krämer als Verwaltungsgebäude des damaligen Amtes Grevesmühlen erbaut. Im 20. Jahrhundert diente das Gebäude als Sitz für das Finanzamt, das Volkspolizeikreisamt und von 1952 bis 1991 als Kommandantur der Roten Armee. Nach der Sanierung war es von 1994 bis 2005 das Rathaus der Stadt. Bereits 1922 zierte dieses Gebäude eine Wetterfahne, die auf dem kürzeren Ende eine Krähe, auf dem längeren Ende eine Gruppe von 3 Krähen darstellte. Sie erinnerten an den Spottnamen für Grevesmühlen Kreihnsdörp. Es war das erste Mal, dass sich Krähen auf diese Weise im Stadtbild zeigten. Vor dem ehemaligen Rathaus befindet sich seit 1996 ein etwa fünf Meter hohes Kunstwerk von Alexander Hässner. Das auf den ersten Blick abstrakt wirkende Metallgebilde zeigt bei genauerem Hinsehen Bezüge zum Stadtnamen Grevesmühlen. Zu erkennen sind zum Beispiel zwei Mühlenräder oder die Wellenbewegung fliessenden Wassers. Eine vergoldete Krähe thront auf diesem Kunstwerk, das deshalb auch als Grevesmühlen-Plastik bezeichnet wird:
