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28.10.2022: Rheinstein liegt am südlichen Tor zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal, gegenüber von Assmannshausen. Die Burg wurde nicht nur durch ihre imposante Lage auf steilem Fels zum Symbol des romantischen Burgenwiederaufbaus im 19. Jahrhundert, auch ihre bewegte Geschichte hatte viele Höhepunkte erlebt. So geht die Geschichte der Burg bis in die Anfänge des 14. Jahrhundert zurück. Unter dem Mainzer Erzbistum wurde sie als Zollburg erbaut und diente ebenso zur Sicherung des Mainzer Territoriums im Kampf gegen die Raubritterburgen. Nach der Blütezeit Rheinsteins – zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert – verfiel die Burg im 17. Jahrhundert zur Ruine. Im Jahre 1823 erwarb Prinz Friedrich Wilhelm Ludwig von Preussen den gut erhaltenen Ruinenbestand und liess die Burg, ganz im Sinne der Rheinromantik des 19. Jahrhundert, von den Baumeistern Friedrich Schinkel, J. C. von Lassauxl und Wilhelm Kuhn wieder aufbauen. Dabei entstand auch der erste romantische Burggarten auf einer Mittelrheinburg. Durch Erbfolge blieb die Burg bis 1975 im Besitz der Hohenzollernfamilie. Am 7. November 1975 kaufte Familie Hecher dann die damals desolate Burg Rheinstein, um dieses herausragende Kulturgut vor dem Zugriff durch die indische Hare-Krishnar Sekte zu bewahren. Mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, dem Burgverein „Freunde der Burg Rheinstein e.V.“ und den vielen interessierten Besuchern ist es Familie Hecher gelungen, das „Schlösschen“ Rheinstein wieder aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken und es zu einem lebendigen Kulturdenkmal am Mittelrhein zu etablieren. Im Juni 2002 wurde das Obere Mittelrheintal zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz durch das Welterbe-Komitee als UNESCO Welterbe Kulturlandschaft anerkannt. Hierdurch wird diese einzigartige Flusslandschaft als Erbe für die Menschheit bewahrt bleiben. Das Mittelrheintal ist geprägt durch den Fluss, der Transportader zwischen Nord und Süd, von einer bis in die Römerzeit reichender Weinbautradition, von ehemals blühenden Handelsstädten, die heute attraktive Tourismusorte darstellen, sowie von einer unvergleichlichen Burgendichte, die sich mit 21 Burgen entlang der 65 Flusskilometer und 19 weiteren Burgen auf den Rheinhöhen und in den Seitentälern summiert. Burg Rheinstein ist Teil des Welterbes und steht im grossartigen Zusammenspiel einer Kulturlandschaft als das Symbol für den romantischen Burgenwiederaufbau des 19. Jahrhunderts.

Anblick aus Richtung Süden vom linken Rheinwanderweg:

Hinweistafel zum Aufstiegsweg:

Blick vom Aufstiegsweg nach oben:

Kernburg, Palas und Rheinturm:

Rheinturm und Hauptportal:

Blick auf Kommandantenturm, Burgkapelle und Burgundergarten:

Blick vom Rheinturm auf den Brunnengarten und den nördlichen Eingangsbereich:

Im Burgundergarten:

Blick vom Rheinturm zur Clemenskapelle und Burg Reichenstein:

Schleuder und Kanone:

Innenräume:

Blick auf den Rhein und den Klemensgrund:

Fallgitter und Zugbrücke:

Informationstafel am Eingang:

Aufstiegsserpentinen von oben:

Ansicht vom Rheinsteig auf der gegenüberliegenden Rheinseite am 12.05.2024:

28.10.2022: 1839 gründete Baron Carl August von Klein, ein ortsansässiger Maler und Schriftsteller, eine Gesellschaft zur Einrichtung eines Bades. Nach Verlust des Badhauses durch Eisgang 1855 und privater Nutzung der Quelle 1864 wurde 1872 eine warme Lithion-Quelle (Graf-Adolf-Quelle) gefasst und bis 1877 das Kurhaus mit Kuranlagen durch den damaligen Eigentümer, Oberlandgerichtsrat Augustin aus Potsdam, erbaut. Über der nach Absinken des Rheinspiegels nun an Land gelegenen Quelle entstand einTurmgebäude, das Kurhaus enthielt 20 Logierräume, Billard-, Lese- und Musikzimmer sowie 24 Wannenbäder. Bereits 1880 wurden das Logierhaus und eine neu angelegte Allee wiederum durch Eisgang zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Kur zum Erliegen. 1950 übernahm die katholische Kirchengemeinde die Gebäude und gründete das Altenheim St.-Thomas-Morus-Haus, das nach 1990 durch moderne Erweiterungsbauten ergänzt wurde:

28.10.2022: Das Reiterstellwerk Bingerbrück befindet sich im Norden des Binger Hauptbahnhofs. Fertiggestellt wurde es bis 1937 von dem Architekten und Reichsbahn-Baubeamten Hans Kleinschmidt. Eigentlich ist der Name „Reiterstellwerk“ nicht richtig, da es sich bei der Anlage von der Bauform her um ein Brückenstellwerk handelt. Allerdings wurde sie mit dieser Bezeichnung in die Denkmalliste eingetragen, weshalb sie fälschlicherweise heute noch so genannt wird. Zu seiner Hochzeit war das Stellwerk mit fünf Personen besetzt, die in erster Linie den Ablauf-, Zugauflösungs und Zugbildungsverkehr im Güterbahnhofsteil regelten. Wegen des Neubaus des Zentralstellwerks Bf an der Nahebrücke wurde das Reiterstellwerk 1996 ausser Betrieb genommen. Seit 2005 befindet es sich als geschütztes Kulturgut auf der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz, zudem ist es seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal:

28.10.2022: Hauptbahnhof Bingen – Wanderweg am Rheinufer – Besuch Burg Rheinstein – Wanderweg am Rheinufer – Besuch Burg Reichenstein – Burgweg nach Trechtingshausen – anschliessender Rundgang durch Trechtingshausen – Bahnhof Trechtingshausen.

Blick auf Burgruine Ehrenfels:

Blick auf die künstliche Burgruine Rossel:

Reiterstellwerk Bingen:

Blick auf die andere Rheinseite nach Assmannshausen:

Das Schweizerhaus (1842-44) ist ein Ausflugsrestaurant hoch über dem Rheintal:

Burg Rheinstein:

Ehemaliges Kurhaus in Assmannshausen:

Clemenskapelle bei Trechtingshausen:

Burg Reichenstein:

Ortsschild Trechtingshausen:

Heimatmuseum:

Altes Rathaus:

Rest des Niederbronnentores:

Alter Turm:

Lohkauttor:

Katholische Pfarrkirche St. Clemens:

Rest des Clemenstores:

Bahnstation:

30.09.2022: Der Bahnhof Darmstadt Nord ist ein Kreuzungsbahnhof in Darmstadt. Der Personenbahnhof, an dem Züge der Odenwaldbahn und der Rhein-Main-Bahn halten, hat vier Bahnsteiggleise. Parallel zum Bahnhof verlaufen – nördlich liegend – zusätzlich zwei Gleise für den Güterverkehr. Die Planung des Empfangsgebäudes oblag dem Baurat Friedrich Mettegang. Das zweistöckige Stationsgebäude lag an einem Damm mit Zugang von einer Strassenbrücke. Nach Betreten des Gebäudes führt ein Quergang nach links und rechts zu den Treppen des jeweiligen Inselbahnsteigs. Im Bahnhof trafen die Rhein-Main-Bahn und der Streckenzweig der Odenwaldbahn von Wiebelsbach zusammen. Die Bahnsteigüberdachung und das Stationsgebäude sind weitgehend erhalten und stehen unter Denkmalschutz. Der Kioskanbau auf der rechten Gebäudeseite entstand wahrscheinlich in den 1970/80er Jahren:

30.09.2022: Hier handelt es sich um den zweiten Spitzbunker (Winkelturm) auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerkes der Deutschen Bahn. Dieser steht am Sensfelderweg neben dem EAD-Recyclinghof. Errichtet wurden die Türme in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg. Weitere Information stehen unter Winkelturm Carl-Schenck-Ring:

30.09.2022: Bei diesem Bauwerk handelt es sich um einen von vier Spitzbunkern, die sich in Darmstadt befinden. Errichtet wurden diese in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg. Der Bunker auf dieser Aufnahme steht an dem im Norden Darmstadts gelegenen Carl-Schenck-Ring. Gemeinsam mit dem am Sensfelder Weg ist dieser von der Bauart Winkel. Die beiden Bunker wurden vermutlich zwischen 1939 und 1940 in Vorbereitung auf den drohenden Luftkrieg zum Schutz der Reichsbahnmitarbeiter gebaut. Der deutsche Architekt Leo Winkel war für seine als Spitzbunker gestalteten Luftschutztürme bekannt. Die Aussenwände der Bunker bestehen aus etwa zwei Meter starken Stahlbetonmauern. Jeweils eines der Bauwerke bot 530 Personen Schutz. Heute befindet sich in den Türmen noch im Original erhaltenes Inventar wie nummerierte Holzbänke, Lüftungsrohre, Messgeräte und Toilettenanlagen:

30.09.2022: Der historische Wasserturm wurde im Jahr 1885 erbaut und gehörte zum Ausbesserungswerk der Bahn. Er diente der Versorgung des Ausbesserungswerks mit Wasser. Der rund 20 Meter hohe Wasserturm wurde aus dunklen Ziegeln und Naturstein gemauert und ist unverputzt. In der Turmkrone befinden sich zwei halbkreisförmige Flachbodentanks mit einem Fassungsvermögen von je 75 Kubikmetern. Das über dem mehreckigen gemauerten Stumpf auskragende Wasserreservoir ist von einer Holzkonstruktion umgeben, die das Dach trägt. Der nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz als Baudenkmal unter Denkmalschutz stehende Wasserturm veranschaulicht die verkehrstechnische Entwicklung und Erschliessung des Landes:

30.09.2022: Die Waldspirale wurde zwischen 1998 und 2000 erbaut. Die revolutionäre, farbenfrohe und von irregulären Formen geprägte Architektur des berühmten Friedensreich Hundertwasser zeigt sich hier in ihrer ganzen Pracht. Man hat den Eindruck, ein von einer Horde fröhlicher Kinder gezeichnetes Märchenschloss sei Wirklichkeit geworden. Keine zwei Fenster dieses von goldenen Zwiebeltürmen überragten Gebäudes mit 105 Appartements gleichen sich. Natürliche Kennzeichen der Landschaft werden dargestellt: beispielsweise spiegeln sich die unterhalb des Gebäudes vorgefundenen Bodenschichten in der farblichen Gestaltung der Fassade wieder. Das Dach des mit Recycling-Beton errichteten, zwölfstockigen Gebäudes ist mit Linden, Buchen und Ahornbäumen bepflanzt. Ein Spielplatz und ein künstlicher Fluss sind Teil des Gartens im Inneren. Hundertwasser starb im Februar 2000, wenige Monate vor Vollendung des Gebäudes:

03.09.2022: Das Palais Pfeiff (auch Pfeiffsches Haus) ist ein ab 1722 errichtetes Barockpalais im Stadtzentrum, das heute ein Kulturdenkmal ist. Erbaut wurde es vom Kurmainzischen Hofkammerrat und Residenten Adam Anton Pfeiff (* um 1690; † 1748). Es wurde von Pfeiff als Patrizierhaus errichtet und diente später als Gasthaus, mit den Namen Zum Römischen Kaiser (1810–1873), Zum Deutschen Kaiser (1873–1918), Zum Deutschen Haus (1918–1993) und Alt-Oberurseler Brauhaus (seit 1994). Bemerkenswert sind das Treppenhaus und die Stuckdecken: