01.08.2025: Das dreizehngeschossige, 45 Meter hohe Verlagshaus wurde 1930–1932 von Paul Schaeffer-Heyrothsberge als erstes Hochhaus Magdeburgs für den Zeitungsverlag Faber errichtet. Im April 1933 wurde die Zeitung Volksstimme durch das NS-Regime verboten. 1944 wurde die Magdeburgische Zeitung mit der Zeitung Der Mitteldeutsche – Neues Magdeburger Tageblatt zusammengelegt. Während des Luftangriffs auf Magdeburg am 16. Januar 1945 erlitt das Gebäude leichte Schäden durch die Bombardierung. Nachdem die Volksstimme 1947 durch die SED neu gegründet worden war, diente das Hochhaus als Erscheinungsort dieser Zeitung. Weil das ursprüngliche Verlagsgebäude der Volksstimme in der Bombennacht vom 16. Januar 1945 zerstört worden war, wurde in den Jahren 1953 und 1954 ein fünfgeschossiger Flachdachflügel, der in neoklassizistischen Formen gehalten ist, gebaut. Auch wurde nach 1990 die historische Travertinverkleidung entfernt. Im Januar 1992 ging die Volksstimme in den Heinrich Bauer Verlag über, der im Januar 2001 einen Abrissantrag stellte, begründet mit den hohen Unterhaltskosten des Verlagsgebäudes. Diesem Antrag widersprach das Landesverwaltungsamt 2004, es erlaubte lediglich den Abriss von Anbauten bzw. Nebengebäuden. Der Verlag ging in Berufung, die vom Oberverwaltungsgericht am 15. Dezember 2011 abgewiesen wurde. Im Jahr 2008 wurde das Gebäude in die Denkmalliste der Stadt Magdeburg aufgenommen:
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