18.08.2025: Wie fast alle Elemente des Schweriner Residenzensembles steht auch der Marstall in direkter Sichtbeziehung zum Schloss. Der Marstall wurde nach Plänen von Georg Adolf Demmler in den Jahren 1838–1842 auf den ehemaligen Wadewiesen erbaut. Der Name der Wiesen leitet sich aus der Nutzung, der Trocknung von Fischernetzen (Waden), ab. Auch befand sich dort zuvor der Holzhof des Schlosses. Der Bau orientierte sich an dem Ludwigsluster Marstall von Johann Georg Barca. Die Bauleitung für den Schweriner Marstall übernahm Baukondukteur Carl Behnke. In seinem Zentrum befindet sich die repräsentative Reithalle, rechts und links davon zwei weitere Gebäude, in dem einen waren die edlen Reittiere, die Wagen und das Reitzubehör untergebracht, in dem anderen die Wohnungen der Bediensteten. Der Marstall war nicht nur Funktions- sondern auch Repräsentationsgebäude. Die Reithalle wurde sowohl für Reitvorführungen als auch für höfische Festlichkeiten genutzt. Heute wird der Marstall vom Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales sowie dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur genutzt:

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