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Tages-Archive: 15. August 2025

15.08.2025: Bis 1854 war Laboe dazu verpflichtet die Wassermühle in Lutterbek zu nutzen. Nach Aufhebung dieses Mühlenzwanges und der Einführung der Gewerbefreiheit von 1869, enstand die erste Windmühle in Laboe. Sie wurde 1872 als Erdholländer vom Mühlenbauer Johann Hinrich Matz, für den Müllermeister Martin Mertz errichtet. 1879 wurde sie an den Müllermeister Hinnerk Thiessen verkauft, welcher die Mühle 1897 an den Müllermeister Theodor Petersen verkaufte und kurz darauf für 5 Jahre von ihm pachtete. Ab 1902 wurde die Mühle von Theodors Sohn, Richard Petersen bewirtschaftet und brannte 1904 nieder. Die zweite Mühle, ein Galerieholländer Anno 1857 vom Gut Ornum bei Missunde an der Schlei, wurde 1906 abgebrochen, mit dem Schiff nach Laboe gebracht und am Platz der ersten Mühle wieder aufgebaut. Sie wurde im ersten Weltkrieg auf Befehl abgebrannt. In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg kaufte Müller Willi Thiessen den Platz der alten Windmühle zurück. Der neue Unterbau wurde aus den Resten der Festungen Stosch und Jägersberg, von ortsansässigen Handwerkern errichtet. Der Oberbau stammt von der Mühle aus Demühlen am Russee, welche 1867 erbaut wurde und stillgelegt werden sollte. Sie wurde in Demühlen demontiert und per Pferdewagen nach Laboe transportiert und bis 1923 wieder aufgebaut. Der Betrieb wurde 1964 eingestellt und die Mühle 1967 zum Restaurant umgebaut. Heute gehört sie zum Alten- und Pflegeheim in der Mühlenstrasse:

15.08.2025: Das Rathaus der Gemeinde Ostseebad Laboe befindet sich in der Reventloustrasse 20 direkt in der Fussgängerzone. Es dient als zentrale Anlaufstelle für Verwaltungsangelegenheiten der Gemeinde. Das denkmalgeschützte Gebäude wird durch mehrere Nutzungseinheiten wie der Tourist – Information, Sitzungssaal, Fraktionszimmer sowie Archiv bis hin zu Büroräumen, der Flächen für die Stöberstube, das Ehrenamt und öffentliche Toilette belegt. Das Rathaus wurde im Jahr 1913 durch das Bauunternehmen Oswald Lovisa errichtet. Es handelt sich um einen Backsteinbau im Reformstil. Charakteristisch ist die Bauweise als zwei- bis dreigeschossiges Eckgebäude auf einem hohen Sockel, ergänzt durch eine markante Eckrotunde und ein Walmdach:

15.08.2025: Wo heute roter Samt, Bühnenlicht und herzhaftes Lachen den Ton angeben, begann alles ganz bodenständig mit Europaletten als Bühne, einer grossen Portion Mut und Menschen, die an Kultur vor Ort glaubten. Aus dieser Leidenschaft ist das Lachmöwen-Theater Laboe entstanden – eine Bühne, die seit 1986 die plattdeutsche Sprache lebendig hält und zugleich ein echtes Stück Heimat geschaffen hat. Mit 148 Sitzplätzen ist der Theatersaal nicht nur ein Theater – er ist Laboes grösstes Wohnzimmer. Hier kommen Generationen zusammen, Stammgäste, Urlaubsbesucher, junge Neugierige und langjährige Liebhaber des Niederdeutschen. Dank ansteigender Sitzreihen geniesst jeder beste Sicht, während dezente Technik und ein angenehmes Raumklima dafür sorgen, dass sich Kultur genauso komfortabel wie herzlich anfühlt. Ein ganz besonderes Herzstück sind die Original-Bestuhlung, der rote Vorhang und sogar Teile des Bühnenbodens, die aus dem Alten Hamburger Ohnsorg-Theater stammen:

15.08.2025: Am 13. März 1972 wurde U 995 von zwei Schwimmkänen nach Laboe überführt und als technisches Museum am Strand vor dem Marine-Ehrenmal abgesetzt. Das Boot war am 16. September 1943 beim Blohm & Voss in Hamburg in Dienst gestellt worden. Es gehörte zum Typ VII C, von dem bis 1945 insgesamt 693 Einheiten fertiggestellt wurden. Bis zu seiner Ausserdienststellung am 8. Mai 1945 im norwegischen Trondheim wurde U 995 vorwiegend im Nordmeer gegen Geleitzüge und auslaufende Konvois und Sicherungsstreitkräfte eingesetzt:

15.08.2025: Die weithin sichtbare Silhouette seines 85 Meter über der Ostsee aufragenden Turms prägt das Gesicht der Kieler Aussenförde. Zwei Aufzüge oder 341 Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, von der aus sich ein einzigartiger Rundblick über Land und Meer öffnet. Ursprünglich dem Gedächtnis der im Ersten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach erneuter Übernahme durch den Deutschen Marinebund am 30. Mai 1954 zur Gedenkstätte für die auf See Gebliebenen aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren. Auf 5,7 Hektar Gesamtfläche – nahezu der Grösse von acht Fußballfeldern – gehören zu der Anlage neben dem markanten Turm eine unterirdische Gedenkhalle, die Historische Halle mit zahlreichen Schiffsmodellen und anderen marine- und schifffahrtgeschichtlichen Exponaten sowie eine 7000 Quadratmeter grosse, mit Wesersandstein belegte Freifläche. Die Planung des auf dem Gelände eines früheren Panzerturms erbauten Denkmals geht auf eine Idee von 1925 zurück. Am 30. Mai 1936 wurde es nach fast siebenjähriger Bauzeit eingeweiht. Etwa 700.000 Reichsmark – überwiegend aus Spenden von Mitgliedern der Marinevereine und der Marineoffizier-Vereinigung stammend – waren in den Bau geflossen, der heute zu den wenigen architektonischen Beispielen des Expressionismus zählt. Von 1993 – 1998 wurde die Anlage einer umfassenden Renovierung unterzogen – angefangen mit einem neuen Belag der Freifläche und endend mit der notwendig gewordenen Sanierung und Neuverfugung des geklinkerten Turms. Die dafür erforderlichen Finanzmittel in Höhe von nahezu 4,5 Millionen DM/2,3 Millionen Euro wurden aus Eintrittsgeldern und Mitgliedsbeiträgen aufgebracht sowie aus Spenden, die über die Hälfte des Gesamtbetrages ausmachten. Öffentliche Gelder standen nicht zur Verfügung: