13.08.2025: Die Stadtmühle wurde 1278 erstmals urkundlich erwähnt. Sie war eine bedeutende Einnahmequelle für die Stadtkasse. Ihre Bedeutung für die Wirtschaft und Entwicklung der Stadt mag man daran erkennen, das im Wappen der Stadt das Mühlrad und die Haue zu sehen sind. Der heutige Bau wurde 1864 neu errichtet. Erst 1958 wurde der städtische Mühlenbetrieb eingestellt:
13.08.2025: Der Stadthauptmannshof spielte in der Geschichte Möllns eine zentrale Rolle. 1359 wurde die Stadt Mölln durch die lauenburgischen Herzöge an die Stadt Lübeck verpfändet. Lübeck sicherte sich dadurch die Zölle und die Einnahmen aus der Stadt. Vor allem lag der Hansestadt aber an der strategischen Lage Möllns. Zur Sicherung der Handelswege nach Süden baute Lübeck Mölln zur Festung an der Salzstrasse aus. Zu dem inzwischen vollständig sanierten Ensemble gehören der eigentliche Stadthauptmannshof von 1414, weiterhin das ehemalige Schulhaus von 1860, das Fachwerkreihenhaus von 1820 und das sog. Medaillongebäude von 1550. Das Baudenkmal wird von der Stiftung Herzogtum Lauenburg und der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur u.a. für Veranstaltungen genutzt. Regelmässig finden auch sehenswerte Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern in den Räumen statt:
13.08.2025: Aus Anlass des 600-jährigen Gedenkens an den Tod Eulenspiegels schuf der Möllner Bildhauer Karlheinz Goedtke 1950 die Bronzefigur des Schalksnarren als Bekrönung des Brunnens neben dem Kirchberg. Diese beliebte Darstellung des Schalksnarren ist zum Wahrzeichen der Stadt geworden:
13.08.2025: Das Eulenspiegelmuseum in einem hübschen Fachwerkhaus aus dem Jahr 1582 zeigt die vielfältigen Aspekte des bekanntesten deutschen Narren Till Eulenspiegel zu Mölln. Natürlich erfährt man etwas über die historische Figur des Till Eulenspiegel , einige bekannte Streiche aus dem Volksbuch sind medial in Szene gesetzt und es gibt exklusiv in Mölln das Till-TV über Tills neueste Streiche:
13.08.2025: Im Historischen Rathaus am Markt befindet sich seit 1993 die stadtgeschichtliche Sammlung des Möllner Museums. Bereits 1889 wurde diese Sammlung von engagierten Möllner Bürgern gegründet. Die Ausstellung im zweitältesten Rathaus Schleswig-Holsteins (1373 erbaut) zeigt Ausschnitte aus dem alltäglichen Leben zwischen 1750 – 1950. Besonders prachtvoll sind das wertvolle Ratssilber auf der Ratsdiele, die Pokale der Gilden und Zünfte sowie über 100 Jahre alte Stickmustertücher. Regelmässig werden Sonderausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen wie z.B. Lesungen und Konzerte durchgeführt:
13.08.2025: Die Kirche stammt von Anfang des 13. Jahrhunderts und liegt prominent auf dem Eichberg. Die Kirche gilt als Wahrzeichen der Stadt. Es handelt sich um eine spätromanische dreischiffige Basilika, die mehrfache Veränderungen erfahren hat. Der Turm geht auf das Jahr 1391 zurück. Bemerkenswert von der Ausstattung sind das Triumphkreuz von 1501 sowie Kanzel und Altar des norddeutschen Barockmeisters Hieronymus Hassenberg:
13.08.2025: Der Wasserturm wurde von 1911 bis 1913 erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Auf dem 36 Meter hohen Turm befindet sich eine Aussichtsplattform, die man mit dem Besteigen von 186 Stufen erreichen kann. Im Baudenkmal selber ist eine naturkundliche Ausstellung über die heimische Tier- und Pflanzenwelt eingerichtet. Wegen eines Rohrbruchs im Jahre 2013 ist der Wasserturm massiv mit Schimmel befallen und seither geschlossen:
13.08.2025: Das Gebäude, in dem seit nunmehr 55 Jahren die Stadtbücherei Mölln untergebracht ist, wurde ursprünglich als Landwirtschaftliche Winterschule für den Kreis Herzogtum Lauenburg errichtet und am 02.11.1909 eingeweiht. Das historische Haus mit den alten Holzdielenböden und den hellen Räumen lädt zu einem entspannten Aufenthalt der Besucherinnen und Besucher ein. Auf drei Etagen bietet die Stadtbücherei eine grosse Auswahl verschiedenster Medien an:
13.08.2025: In Mölln ist ganz bestimmt jedem „De Möllner un sien Frau“, offizieller Name „Begegnung“, bekannt. Die beiden begrüssen jeden, der das Stadthaus im Wasserkrüger Weg besuchen will. Das Werk von Bildhauer Hans-Werner Könecke wurde schon installiert, bevor die Bauarbeiten zum neuen Stadthaus 1986 abgeschlossen waren. Es lohnt sich, die beiden genauer anzusehen, denn die Gesichtszüge sind sehr detailliert und fein dargestellt:
13.08.2025: Die Entscheidung der Stadtvertretung fiel im September 1979 für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes am Wasserkrüger Weg auf dem Gelände der alten Realschule. Das frühere Schulgebäude wurde 1981 abgerissen. Für das neue Stadthaus standen elf Entwürfe zur Auswahl, die in die engere Wahl gekommen waren. Ein Preisgericht entschied sich im Juni 1981 für den Entwurf des Architekten Gerd Welm aus Flensburg. Am 20. Mai 1983 wurde der Grundstein für den Neubau gelegt, am 11. Mai 1984 feierte man das Richtfest. Im Frühjahr 1986 konnte der Umzug der Stadtverwaltung in das neue Stadthaus am Wasserkrüger Weg beginnen. Als erstes zog am 10. April das Bauamt, das bis dahin in der benachbarten ehemaligen Turnhalle untergebracht war, in die neuen Räumlichkeiten. Vor dem Stadthaus wurde eine Plastik des Bildhauers Hans-Werner Könecke aufgestellt, die den Namen Begegnung erhielt: