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01.08.2025: Die Stiftskirche Unser Lieben Frauen stammt aus dem 11. Jahrhundert und gehört zu den am besten erhaltenen romanischen Kirchenbauten in Deutschland. Die dreischiffige Säulenbasilika zu neun Jochen mit dreischiffiger Krypta, Apsis und Querhaus wurde in der Amtszeit des Magdeburger Erzbischofs Werner (1068-78) als damals hochmoderne Anlage unter Einfluss norditalienischer Architektur errichtet. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche prägt das um 1230 in den bestehenden romanischen Bau eingefügte Kreuzrippengewölbe, eines der ältesten seiner Art in Deutschland. Der Chor, im Zweiten Weltkrieg stark zerstört und anschliessend mit einer hölzernen Flachdecke verschlossen, wurde 2022 wieder eingewölbt. Das Gebäude des Kunstmuseums Magdeburg Kloster Unser Lieben Frauen gehört zu den Perlen der sachsen-anhaltischen Route Strasse der Romanik. Noch immer beeindruckt die fast 1000 Jahre alte architektonische Schönheit im Zentrum der Stadt Magdeburg. 1632 verliessen die letzten Prämonstratenser das Kloster. 1638 wurden durch das Domkapitel protestantische Geistliche im Kloster untergebracht, die sich durch theologische Studien auf ihren Dienst als Pfarrer vorbereiteten. 1698 gibt es die erste Nachricht von der Gründung einer Schule im Kloster, dem späteren Pädagogium, zu dessen bekanntesten Schülern Georg Kaiser zählt. An die Existenz dieser Schule (1698-1928) erinnern ausser dem Altbestand der Klosteschulbibliothek insbesondere die um 1850 im neoromanischen Stil errichteten ehemaligen Internate am Ostflügel. 1834 erfolgte die Säkularisierung des Stifts. 1928 vereinigte man das Pädagogium mit dem Domgymnasium. In den sechziger Jahren entstand der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Westflügel neu, während die umliegende Bebauung beseitigt wurde. 1975 eröffnet, feierte das Kunstmuseum Magdeburg 2025 sein 50-jähriges Bestehen, ein halbes Jahrhundert künstlerische Auseinandersetzung, gesellschaftliche Reflexion und kultureller Wandel. Seit seiner Gründung widmet sich das Museum der Gegenwartskunst – damals wie heute. Von der staatlich gelenkten DDR-Kunstpolitik über die Aufbruchsstimmung der Demokratiebewegung 1989 bis zur internationalen Öffnung der letzten Jahrzehnte erzählt das Haus von einem kontinuierlichen Wandel:

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