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Monats-Archive: Juli 2025

25.07.2025: Besuch Bismarckturm Wittmar im Landkreis Wolfenbüttel (Höhe: 24 m, Einweihung: 1901). Der Turm hat einen quadratischen Grundriss und eine Befeuerungsmöglichkeit. Der Turm wurde zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck errichtet. Die Studentenschaft der Herzoglich Technischen Hochschule Carola-Wilhelmina in Braunschweig regte auf dem Vertretertag in Hamburg im Dezember 1898 an, Otto von Bismarck ein Denkmal zu erbauen. Ein Ausschuss sprach sich für den Bau einer Bismarcksäule nach dem preisgekrönten Typenentwurf Götterdämmerung des Architekten Wilhelm Kreis aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Bismarckturm in das Eigentum des Landes Niedersachsen über. Erst im Jahr 1977 wurde ein Vertrag mit dem Heimat- und Verkehrsverein Asse e. V. geschlossen, der Nutzung, Betreuung und Reinigung regelte:

WOLFENBÜTTEL

(52.600 Einwohner, 77 m ü. NHN) ist eine an der Oker gelegene Kreisstadt und grösste Stadt des Landkreises Wolfenbüttel in Niedersachsen. Wolfenbüttel eine selbständige Gemeinde und Mittelstadt. Die Stadt ist Fachhochschulstandort und beheimatet einige mittelständische Unternehmen. Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von über 78 km². Wolfenbüttel blickt auf eine über 900-jährige Geschichte zurück und ist vor allem als ehemalige Residenzstadt und Zentrum der Aufklärung bekannt. Über vier Jahrhunderte war das Schloss Wolfenbüttel die Hauptresidenz der Welfenherzöge von Braunschweig-Lüneburg. In dieser Zeit entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden kulturellen Zentrum Norddeutschlands. Im 18. Jahrhundert wirkte hier Gotthold Ephraim Lessing als Bibliothekar an der Herzog August Bibliothek. Hier schrieb er unter anderem sein berühmtes Werk Nathan der Weise. Die Bibliothek beherbergt heute wertvolle Schätze wie das Evangeliar Heinrichs des Löwen, eines der teuersten Bücher der Welt. Die historische Altstadt ist durch über 1.000 erhaltene Fachwerkhäuser geprägt. Ein besonderes Merkmal ist das Klein-Venedig, ein Kanalsystem der Oker, das früher zur Verteidigung und Versorgung diente. Der weltweit bekannte Kräuterlikör Jägermeister wurde 1934 in Wolfenbüttel von Curt Mast erfunden, wo das Unternehmen bis heute seinen Hauptsitz hat. Nachdem die Residenz 1754 nach Braunschweig verlegt wurde, wandelte sich die Stadt von einem herrschaftlichen Zentrum zu einer bedeutenden Schul- und Verwaltungsstadt.

Bahnhof-Empfangsgebäude:

Evangelische St.-Trinitatis-Kirche:

Lessing-Theater:

Stadtgraben mit ehemaligem Wasserturm:

Evangelische Hauptkirche Beatae Mariae Virginis:

Braunschweiger Landesmuseum – Archäologisches Museum in der ehemals neuen herzoglichen Kanzlei:

Klein Venedig:

Schünemannsche Mühle:

Grosse Schule – altsprachlich humanistisches Gymnasium, das 1543 als Hochfürstliche Schule in Wolfenbüttel gegründet wurde – Hauptgebäude von 1879:

Amtsgericht:

Bankhaus Seeliger Rückfront:

Kornspeicher:

Bürger Museum:

Herzog-August-Bibliothek:

Zeughaus:

Schloss Wolfenbüttel:

Kleines Schloss:

Ehemalige Höhere Töchterschule:

Das Schmale Haus:

Vormalige Herzogliche Factorei:

Rathaus und Ratskeller mit Herzog-August-Denkmal am Stadtmarkt:

Katholische Pfarrkirche Sankt Petrus:

Bismarckturm Wittmar im Landkreis Wolfenbüttel:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 25.07.2025.

24.07.2025: Da ein Vorgängerbau die steigende Zahl der Gläubigen im Laufe der Zeit nicht mehr fassen konnte wurde am 29. Juni 1888 der Grundstein für eine neue Kirche gelegt. Am 10. November 1889 wurde sie feierlich eingeweiht. Das Mittelschiff der aus Sandstein gemauerten dreischiffigen Basilika ist 18,5 m lang und 8 m breit, die sich anschliessenden Seitenschiffe sind jeweils 2,6 m breit. Der Turm, in dem sich auch der Haupteingang befindet, ist 27,3 m hoch und seit 1928 mit einem Kupferdach gedeckt. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut, bei der letzten grossen Renovierung zum 100-jährigen Bestehen wurde der Innenraum und die hölzernen Einbauten neu gestrichen, die Fassade wurde gereinigt und neu verfugt und Kreuz, Kugel und Wetterhahn des Kirchturms wurden erneuert. Zum Bau der Kirche waren 1889 auch zwei Bronzeglocken gegossen worden. Die grössere war der Gottesmutter geweiht, diese Glocke wog 1179 Pfund. Die kleine, 86 Pfund schwere Glocke war dem heiligen Bischof Bernhard gewidmet. Im Ersten Weltkrieg wurde grössere Glocke eingezogen, kehrte aber 1919 unversehrt wieder zurück. Im Zweiten Weltkrieg musste diese erneut abgegeben werden und wurde eingeschmolzen. Zum 100 Jubiläum der Pfarrei erhielt die Kirchengemeinde 1955 eine Ersatzglocke zum Geschenk:

24.07.2025: Die St.-Mariae-Jakobi-Kirche war um 1480 als Wehrkirche gebaut worden und war Teil der Verteidigungsanlage der Stadt. Die Mauern des Wehrturmes waren zwei Meter dick, 37 Schiessscharten dienten zur Abwehr von Angriffen. Der Turm der Kirche war seit dem Bau Eigentum der Stadt, erst 1966 wurde er an die Kirche veräussert. In der Folge wurde der Haupteingang zur Kirche in die Nordseite des Turms verlegt und die Eingänge der Südseite zu Fenstern rückgebaut. Bei dieser von 1963 bis 1967 dauernden Umgestaltung wurde die auch alte Ausstattung entfernt, die Emporen abgebaut und Altar, Kanzel, Lesepult und Taufbecken wurden vor der Mitte der Nordwand aufgestellt. Die Kirche besitzt drei Glocken, von denen die St.-Barbara-Sturmglocke von etwa 1481 die älteste ist. Die grösste Glocke, über deren Entstehung nur bekannt ist, dass sie 1572 in die heutige Form umgegossen wurde, trägt neben einem Schriftzug auch die älteste Darstellung des Wappens von Salzgitter-Bad, einen männlichen Kopf und darunter zwei Salzhaken:

24.07.2025: Die Legende der Wildschweinrotte erzählt, dass die Tiere mit ihren silberglänzenden Borsten die damaligen Bewohner auf den hohen Salzgehalt des Wassers aufmerksam machten und so die sichere Existenz als Salzsieder entstand. Der Künstler ist unbekannt, die Wildschweine wurden 1999 aufgebaut:

24.07.2025: Für die Pflege der örtlichen Kunstszene steht insbesondere die Kleine Galerie im Tillyhaus in Salzgitter-Bad. Jedes Jahr werden dort vier Einzelausstellungen von Mitgliedern der Salzgitter Gruppe und zwei Einzelausstellungen von Mitgliedern des Freien Kunststudios Spektrum gezeigt. Die Kleine Galerie im Tillyhaus erfreut sich grosser Beliebtheit und wird von der Städtischen Kunstsammlung des Fachdienstes Kultur mitbetreut. Namensgeber für das Tilly-Haus ist der Feldherr Tilly. Dieser hat während des Dreissigjährigen Krieges im Jahr 1626 nach der Schlacht bei Lutter am Barenberge dort Quartier bezogen. Der Überlieferung nach soll das Haus etwa 1608 während der Regierungszeit von Herzog Heinrich Julius von Braunschweig/Wolfenbüttel errichtet worden sein. Vermutlich ist der Bau jedoch erst etwa 100 Jahre später entstanden. Das Tillyhaus war als Wohn- und Verwaltungssitz für den jeweiligen Salinenpächter bzw. -verwalter gedacht. Von 1714 an verpachtete der Braunschweiger Herzog die Saline für jeweils drei Jahre. Um 1745 wird die Witwe Garssen als Pächterin genannt, danach hatte Conrad Sievers von etwa 1749 bis 1756 die Saline in Pacht. 1926 ging das Gebäude in privaten und am 1. Juli 1977 in städtischen Besitz über:

24.07.2025: Von dem einst bedeutendsten Gehöft, dem sogenannten Garssenhof (Ritterhof der Familie von Gitter), das ursprünglich in Gitter stand, wurde das Wohngebäude 1980/1981 in den Rosengarten umgesetzt und dient heute als Bettenhaus für das Hotel Ratskeller:

24.07.2025: In Salzgitter-Bad wurde im Herbst 2009 der Gradierpavillon im Rosengarten innerhalb der Traditionsinsel feierlich eingeweiht. Schirmherr, Oberbürgermeister Frank Klingebiel, gehörte ebenso zu den Festrednern wie der Vorsitzende des Bürgervereins, Joachim Sievers. Knapp zwei Jahre rief der Verein zum gemeinschaftlichen Spenden für den Gradierpavillon auf. Rund 400 Bürger kamen dem Ruf nach. Die Arbeiten begannen mit der Erneuerung des Rohrsystems an der Soleleitung, einer Tiefbaumassnahme, die der eigentlichen Errichtung des Gradierpavillons vorausging. Damit wurde die wichtige Voraussetzung für das spätere Holzgerüst mit Reisigbündeln geschaffen. Anschliessend konnte der Pavillon über der Quelle errichtet werden:

24.07.2025: Die grosse Flächenstadt Salzgitter hält für Ihre Bürger zwei Rathäuser vor, im historischen Stadtteil Salzgitter-Bad liegt davon die kleinere Einrichtung direkt am Marktplatz. Mittwochs und samstags findet vormittags vor dem Rathaus ein Wochenmarkt statt. Ein an der Fassade angebrachtes Glockenspiel erinnert an die Tradition als Bergbaustadt mit dem Stück „Glück auf, der Steiger kommt“ täglich um 9.00, 12.00, 15.00 und 19.00 Uhr. Direkt neben dem Rathaus liegt die Stadtteilbibliothek mit einer integrierten Zweigstelle der Tourist-Information: