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Monats-Archive: Juli 2025

11.07.2025: Das Wohn- und Geschäftshaus Kieler Strasse 48 mit Renaissancegiebel in der Altstadt von Eckernförde zählt zu den ältesten Häusern der Stadt und wurde bereits in Stadtansichten aus der Zeit um 1600 dargestellt. Das umgangssprachlich als Ritterburg bezeichnete Haus trägt seinen Namen vermutlich nach einer früheren Gastwirtschaft Ritter:

11.07.2025: Das ehemalige Postamt in Eckernförde, bekannt als Alte Post in der Kieler Strasse 57, ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, das heute als Büro- und Geschäftshaus genutzt wird. Die Postbank-Filiale in dem Gebäude wurde zum 20. Januar 2025 geschlossen. Das Gebäude wurde 1899-1900 als erstes kaiserliches Post- und Telegraphenamt erbaut und steht seit 2016 unter Denkmalschutz. Es dient heute als Büro- und Geschäftshaus:

11.07.2025: Das Amtsgericht Eckernförde ist ein deutsches Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Es ist eines von sieben Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichts Kiel und eines von 22 Amtsgerichten in Schleswig-Holstein. 1873 zog das Amtsgericht in ein Gebäude an der Reeperbahn, welches 1922 durch einen Neubau ersetzt wurde. Untergebracht ist das Gericht unter der Anschrift Reeperbahn 45-47. Der ältere Teil des Gerichtsgebäudes ist ein 1922 erbauter Backsteinbau im Stil des Neobarock, der als Kulturdenkmal geschützt wurde:

11.07.2025: Er ist als Durchgangsbahnhof ein wichtiger Unterwegsbahnhof auf der Bahnstrecke Kiel-Flensburg. Bis 1958 bestand nördlich des Empfangsgebäudes zusätzlich ein Kopfbahnhof der Eckernförder Kreisbahnen. Die beiden Strecken nach Kappeln und Owschlag an der Bahnstrecke Neumünster-Flensburg wurden 1954 (Owschlag) und 1958 (Kappeln) eingestellt. Das Bahnhofsgebäude wurde 1973/1974 neu erbaut. Nach Kiel besteht teilweise eine halbstündliche, nach Flensburg eine stündliche Verbindung im Regionalverkehr (RE/RB 72 und RB 73):

ECKERNFÖRDE

(21.500 Einwohner, 3 m ü. NHN) ist eine über 700 Jahre alte deutsche Hafenstadt an der westlichen Ostsee im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Das Gründungsjahr der Stadt Eckernförde ist nicht bekannt. Der Name ist zuerst aus den Jahren 1197, 1222 und 1288 im Zusammenhang mit den Namen Godescalcus de Ekerenvorde und Nikolaus de Ekerenvorde überliefert. Der dänische König liess gegen Ende des 12 Jahrhunderts zum Schutz des in nord-südlicher Richtung über den schmalen Durchlass zwischen Windebyer Noor und offener Bucht verlaufenden Handelsweges eine Burg errichten. Sie wird 1231 im Liber Census Danial Waldemars II. als Ykernaeburgh erwähnt. In einer Urkunde von 1302 wird Eckernförde dann zweifelsfrei als Stadt bezeichnet. Im 15. und 16. Jahrhundert verlagert sich der Handel im Gefolge des wirtschaftlichen Aufschwungs der Stadt Rendsburg mehr in ost-westliche Richtung, wodurch Eckernförde zur Hafenstadt mit privilegiertem Zwischenhandel wird. Durch die Ausweitung des Seehandels kommt es nun auch zu eigenem Schiffbau. Daneben spielen bis ins 17. Jahrhundert hinein der Fischfang und das Brauwesen eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. In der wechselvollen Geschichte erlebt die Stadt um die Mitte des 18. Jahrhundert ihre erste wirtschaftliche Blütezeit. Eckernförder Kaufleute betätigen sich überwiegend als Reeder. Die Familie Otte nimmt eine herausragende Stelle ein. Von den im Jahre 1758 in Eckernförde beheimateten 36 Handelsschiffe nennt sie 17 ihr Eigen. Die Familie Otte gründet neben Ziegeleien und einer Wollfabrik die aufeinander folgenden Fayence-Manufakturen in Criseby und Eckernförde (bis 1780), deren Produkte internationalen Ruf erlangen und noch heute sehr begehrt sind. Eine mysteriöse Figur der Eckernförder Geschichte ist der Graf von Saint Germain, der seit 1780 gemeinsam mit dem dänischen Statthalter, Landgraf Carl von Hessen, im Alchemistenturm auf Louisenlund experimentierte. Er stellte goldähnliches Metall her und arbeitete an der Entwicklung von Farben, die jedoch die angestrebte Haltbarkeit nicht erreichten. Für diese Produktion kaufte der Landgraf die aufgelassenen Otteschen Fabriken und stellte sie dem Grafen zur Verfügung. Auch das Rezept eines Gesundheitstees, den er herstellte, ist überliefert. Der Graf von Saint Germain starb am 27. Februar 1784 in Eckernförde und wurde im Grab Nr. 1 in der Sankt-Nicolai-Kirche beigesetzt. Eckernförde ist das älteste Bad der Nordmark, gegründet 1831 in Borby. Die Entwicklung des Fremdenverkehrs, der heute in der Stadt eine besondere Rolle spielt, nimmt damit ihren Anfang. Die Fischerei und die Fischverarbeitungsindustrie ist dann um 1900 dominierender Wirtschaftsfaktor. Etwa ein Drittel der circa 6.000 Einwohner lebt von der Fischerei. Eckernförde ist  Garnisonsstandort, die militärische Präsenz beginnt 1912 mit der Errichtung des Schiessstandes für die kaiserliche Torpedowerkstatt in Friedrichsort. 1936 bezieht die Marine die Anlagen in Carlshöhe. Bei Kriegsende hat die Torpedoversuchsanstalt rund 7.000 Beschäftigte.

Empfangsgebäude des Bahnhofs:

Amtsgericht:

Altes Postamt:

Eckernförder Zeitung in der Kieler Strasse 55:

Ritterburg:

Ehemaliges Verlagshaus J. C. Schwensen von 1907 am Rathausmarkt 1 – über Generationen hinweg war die Familie Schwensen (später die Familie Blenckner) Herausgeber der Eckernförder Zeitung. Der Verlag war jahrzehntelang eine zentrale Institution in der Stadt:

Neues Rathaus:

Altes Rathaus und heutiges Museum der Stadt Eckernförde:

Kaffeehaus + Konditorei Heldt:

Evangelische St.-Nicolai-Kirche:

Siemsen-Speicher:

Rundsilo:

Holzbrücke:

Blick von der Holzbrücke in den Innen- und Aussenhafen:

Ehemalige Siegfriedwerft – heute Hotel und Restaurant:

Evangelische Borbyer Kirche:

Finanzamt – Altes Seminar:

Blick vom Petersberg Richtung Süden über die Dächer Borbys hinweg auf Hafen, Altstadt und Rundsilo Eckernfördes:

Alter Leuchtturm Hafen:

Neuer Leuchturm Hafeneinfahrt Eckernförde:

Marinehafen:

Alte Fischräucherei und Museum:

Stadtbücherei:

Stadthalle:

Süderschanzendenkmal zur Erinnerung an das Gefecht von Eckernförde am 5. April 1849:

Ehemalige Torpedoversuchsanstalt:

Leuchtturm Eckernförde:

Altes Leuchtfeuer Eckernförde:

Hotel Alte Fischereischule – erbaut als Jugendwohnheim, das am 1. April 1955 nach zweijähriger Bauzeit bezogen werden konnte:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 11.07.2025.

Bereits die Römer verbreiteten das Damwild, das ursprünglich in Vorderasien beheimatet ist, in andere Regionen. Vor allem im Zeitalter des Absolutismus wurde es als weiteres jagdbares Wild in der freien Wildbahn ausgesetzt. Heute spielt es zur Erzeugung schmackhaften Wildfleisches eine grosse Rolle und wird deshalb häufig in Gehegen zur landwirtschaftlichen Wildhaltung gehalten. Das Damwild ist etwas kleiner als das Rotwild. Die Färbung des Fells variiert von fast weiss über rotbraun bis hin zu schwarz. Die charakteristisch weissen Flecken sind auf dem rotbraunen Sommerfell besonders deutlich sichtbar. Über Alter oder Geschlecht sagen diese Fellzeichnungen allerdings nichts aus. Das Geweih erhält mit zunehmendem Alter – im Gegensatz zum Rothirsch – eine schaufelähnliche Form. Es wird im April abgeworfen und dann neu gebildet. Das weibliche Tier trägt kein Geweih. Das überwiegend tagaktive Damwild ist in Bezug auf seinen Lebensraum sehr anpassungsfähig, bevorzugt jedoch lichte Wälder im Wechsel mit Offenland. Hinsichtlich des Sozialverhaltens ist es mit dem Rotwild vergleichbar. Es lebt gern in Gruppen (Rudeln), wobei zwischen Kahlwildrudeln (überwiegend weibliche Tiere und Jungtiere) und Hirschrudeln (Zusammenschluss männlicher Tiere) unterschieden wird. Da es weniger scheu ist als sein grösserer Verwandter, kommt es auch in dichter besiedelten Gebieten vor und ist zur Haltung in Gehegen gut geeignet. 

09.07.2025: Damwild im Wildgehege südwestlich des Stadtzentrums von Grevesmühlen:

09.07.2025: Die Niels-Stensen-Kirche gehört zu den Kirchenneubauten, die in der DDR-Zeit genehmigt und begonnen wurden, und ist die weltweit erste Kirche, die den Namen des 1988 seliggesprochenen Naturwissenschaftlers und Bischofs Niels Stensen trägt. Den Grundstein der Kirche legte Weihbischof Norbert Werbs am 28. Mai 1989. Am 27. April 1991 wurde sie von Bischof Theodor Hubrich geweiht:

09.07.2025: Der 1911/12 errichtete Wasserturm gilt als der erste Stahlbetonbau Grevesmühlens. Am Bau des Wasserturms waren italienische Bauarbeiter beteiligt. Er diente mit seinem Hochdruckbehälter bis 1967 der zentralen Wasserversorgung der Stadt. Seitdem ist er unbenutzt. Ursprünglich hatte der Wasserturm eine Höhe von 27,5m. 1998 erfolgte die dringend notwendige Sanierung der Bausubstanz, wobei der obere Kranz abgetragen wurde. Der ehemalige Wasserturm wird gegenwärtig als Mobilfunktstation genutzt. Er ist für die Öffentlichkeit nicht begehbar, jedoch bis heute ein Wahrzeichen der Stadt:

09.07.2025: Die Grevesmühlener Galerieholländermühle von 1878 (30 m hoch) stellte 1970 ihren Betrieb ein. Nach einer fünfjährigen Rekonstruktion ist sie wieder ein stolzes Wahrzeichen der Stadt Grevesmühlen. Ende 1996 erfolgte die Privatisierung der Mühle. Seit 1997 beherbergt sie eine Glasbläserei und eine kleine Galerie, die für Besichtigungen offen stehen: