Tages-Archive: 19. Juli 2025
19.07.2025: Die Heiligen-Geist-Kapelle wurde um 1320 als Teil eines Hospitals errichtet. An das gotische Bauwerk mit seiner Backsteinfassade wurde 150 Jahre nach der ersten Erwähnung der Chor angefügt. Der eingetiefte Bereich entlang der Kapellenmauern zeigt das Bodenniveau der Stadt im 14. Jahrhundert. Im Inneren der Kapelle leuchten bunte Glasfenster. Sie wurden um 1420 für die gotische Kapelle St. Viti gefertigt und erst 400 Jahre später in die Fenster der Heiligen-Geist-Kapelle eingefügt:

19.07.2025: Als 1899 die erste Wasserleitung in Uelzen verlegt wurde, baute die Deutsche Wasserwerke AG an der Ebstorfer Strasse auf einer Anhöhe ein Wasserwerk. Die zugehörigen Brunnen wurden in dem angrenzenden Stadtwald gebohrt. Auf einem achteckigen Unterbau erhebt sich ein runder, nach oben sich verjüngender Turm, auf dem der pilzartig auskragende Wasserbehälter sitzt. 1912 übernahm die Stadt das Wasserwerk:

19.07.2025: Die Stadthalle aus dem Jahr 1957 ist seit Januar 2023 wegen baulicher Mängel geschlossen. Der Prüfbericht von 2023 stellte fest, dass sich alte Brandschutzklappen, die eine Feuerausbreitung durch die Lüftungsanlagen verhindern sollen, nach aktuellen Kriterien nicht mehr sachgerecht prüfen lassen. Für eine abschliessende Prüfung wären zunächst die Klappen auszutauschen. Der Sachverständige hatte aus diesem Grund keine Freigabe erteilt, die Stadthalle zu öffnen. Derzeit wird diskutiert ob Uelzen eine entweder für Millionen sanierte beziehungsweise neue Stadthalle braucht. Viele Nutzer der Stadthalle hätten adäquate Ersatzflächen finden können. Das habe eine stichprobenartige Befragung ergeben. Daher sei der Verzicht auf die Stadthalle eine vertretbare Handlungsoption:
UELZEN
(5.450 Einwohner, 87 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Nordosten Niedersachsens und Teil der Metropolregion Hamburg. Unter dem Namen Löwenwalde erhielt Uelzen 1270 das Stadtrecht und im Jahr 1374 trat die Stadt der Hanse bei. Durch diese Mitgliedschaft erlebte Uelzen eine wirtschaftliche Blütezeit und kam als wichtiger Warenumschlagplatz für den gesamten nordeuropäischen Handel zu Wohlstand. Ein grosser Brand im Jahr 1646 zerstörte jedoch den Grossteil der Stadt, wovon diese sich nur langsam wieder erholte. Die Wende kam schliesslich im Jahr 1847 mit dem Anschluss der Stadt Uelzen an die Bahnstrecke Hamburg – Hannover. Mit dieser Anbindung wurde Uelzen in den kommenden Jahren zum bedeutenden Bahnknotenpunkt und schaffte einen erneuten wirtschaftlichen Aufschwung. Im Zweiten Weltkrieg erlitt Uelzen abermals weitgehende Zerstörungen des Stadtgebiets, wovon noch heute das enge Nebeneinander von Alt- und Neubauten zeugt. Die Stadt Uelzen und der gleichnamige Landkreis haben sich seither aber stark weiterentwickelt und besitzen heute vor allem in der deutschen Agrarindustrie und Lebensmittelherstellung eine bedeutende Stellung:
Hundertwasser-Bahnhof (31.05.2017):

Wasserturm Ebstorfer Strasse:

Katasteramt Lüneburg:

Evangelische Heilig-Geist-Kapelle:

Ehemaliger Uelzener Hof aus dem 17. Jahrhundert:

St.-Marien-Kirche:

Probstei:

Neues Schauspielhaus:

Museum Uelzen:

Kaiserliches Postamt:

Städtisches Bauamt – erbaut als dritte Stadtschule 1852:

Dat Nige Hus – Ratsweinhandlung:

Altes Rathaus:

City Hotel Stadt Hamburg:

Haus Töbing:

Neues Rathaus:

Amtsgericht:

Ehemaliger Wasserturm (Hans-Hergot-Thurm):





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